Wartungsanleitung für die Dreiwalzen-Blechbiegemaschine

Wartungsanleitung für die Dreiwalzen-Blechbiegemaschine

Inhaltsverzeichnis

Die Dreiwalzen-Blechbiegemaschine ist eine Schlüsselkomponente in der Blechumformung und arbeitet über lange Zeiträume unter hohen Belastungen, Stößen, Reibung, Vibrationen und häufigen Justierungen. Die Stabilität der Maschine bestimmt nicht nur die Walzgenauigkeit, die Umformeffizienz und die Oberflächenqualität, sondern beeinflusst auch direkt die Walzenstandzeit, die Zuverlässigkeit des Hydrauliksystems und die allgemeine Maschinensicherheit.

Eine ordnungsgemäße Wartung gewährleistet die Walzmaschine Gewährleistet hohe Pressgenauigkeit, Synchronisation und Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume. Unzureichende Wartung kann leicht zu Problemen wie Kratzern auf der Walzenoberfläche, ungleichmäßigem Walzenverschleiß, Hydrauliklecks, ungewöhnlichen Getriebegeräuschen, elliptischem Walzen, Fehlausrichtung und unsauberer Formgebung führen.

Dieser Leitfaden erläutert aus Sicht der Feldwartung systematisch die tägliche Inspektion, Schmierung, Wartung des Hydrauliksystems und des mechanischen Getriebes, Genauigkeitsprüfungen, Fehlervermeidung, Langzeitwartung und Überholungsempfehlungen für Dreiwalzen-Blechwalzmaschinen. Er ist für mechanische, hydraulische und CNC-gesteuerte Dreiwalzen-Blechwalzmaschinen anwendbar und dient zudem als Grundlage für die Werkstattausrüstungsverwaltung, Schulungen und Wartungsverfahren.

1. Kernziele der Wartung von Dreiwalzen-Blechbiegemaschinen

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Der Kern der Instandhaltung von 3-Walzen-Blechwalzmaschinen besteht nicht darin, „nur dann zu reparieren, wenn sie kaputt sind“, sondern vielmehr darin, durch kontinuierliches Zustandsmanagement die langfristige Erreichung der folgenden 5 Ziele sicherzustellen:

1) Sicherstellen einer stabilen Walzgenauigkeit

Der Fokus liegt auf der Kontrolle der Parallelität der oberen Walze, des Achsabstands der unteren Walze, der Synchronisation des linken und rechten Pressvorgangs, des Walzenoberflächenverschleißes, des Führungsspiels und der Rücklaufkonsistenz.

2) Sicherstellen eines sicheren Betriebs der Dreiwalzen-Blechbiegemaschine

Vermeiden Sie Einklemmen, Verheddern, Überlastung, Störungen durch Stromausfall, Hydraulikdruckverlust, Werkstückrutschen und Walzenwellenstörungen.

3) Die Lebensdauer wichtiger Komponenten verlängern

Einschließlich der Hauptwalzenwelle, des Getriebes, der Lager, der Hydraulikpumpstation, der Dichtungen, der Kupplungen, der Zahnräder und Zahnstangen, der Zylinder und der elektrischen Steuerungskomponenten.

4) Ausfallzeiten und Nacharbeiten reduzieren

Durch vorbeugende Wartung lassen sich Öllecks, ungewöhnliche Geräusche, Überhitzung, Ungenauigkeiten und plötzliche Funktionsstörungen reduzieren.

5) Für ein sauberes Erscheinungsbild sorgen und die 5S-Prinzipien vor Ort einhalten.

Sauberkeit, Dichtheit, klare Kennzeichnung, saubere Ölleitungen und Werkzeuge an ihrem richtigen Platz gehören ebenfalls zur Wartung.

2. Grundlegende Prinzipien, die vor der Wartung festgelegt werden

1) Sicherheit geht vor

Vor jeder Inspektion, Demontage, Reinigung, jedem Festziehen, Ölwechsel oder Teileaustausch müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Trennen Sie die Hauptstromversorgung und sichern/kennzeichnen Sie diese.
  • Restdruck im Hydrauliksystem abbauen.
  • Die obere Walze, die untere Walze und die Seitenwalzen vollständig anhalten.
  • Werkstück und Hebevorrichtung entfernen.
  • Fassen Sie nicht zwischen die Walzen oder in die Getriebeteile.
  • Tragen Sie Schutzhandschuhe, rutschfeste Schuhe und eine Schutzbrille.

2) Erst beobachten, dann handeln

Sollte das Gerät eine Fehlfunktion aufweisen, versuchen Sie nicht, es sofort wieder in Betrieb zu nehmen.

Erster Check:

  • Ob es sich um Ölleckagen, Ölaustritt oder unzureichenden Ölverbrauch handelt.
  • Ob es sich um offensichtliche ungewöhnliche Geräusche, Aufprallgeräusche oder Vibrationen handelt.
  • Ob sich Fremdkörper, Eindellungen oder anhaftende Metallspäne auf der Walzenoberfläche befinden.
  • Ob der elektrische Schaltschrank einen Alarm auslöst.
  • Ob der Hydraulikdruck und die Temperatur abnormal sind.
  • Ob der Walzprozess Abweichungen, Verjüngungen, Elliptizitäten oder ungleichmäßige Öffnungen aufweist.

3) Wartungsarbeiten müssen dokumentiert werden

Folgendes sollte für jede Wartung dokumentiert werden:

  • Datum
  • Operator
  • Prüfinhalt
  • Beschreibung der Anomalie
  • Bearbeitungsergebnis
  • Ersatzteilmodell
  • Ölcharge
  • Nächster Wartungsplan

Nicht dokumentierte Wartungsarbeiten erschweren die Nachverfolgung von Verschleißtrends an Geräten und behindern die Verantwortungszuweisung und Fehleranalyse.

4) Die Wartung sollte hierarchisch erfolgen

Die Wartung einer Dreiwalzen-Blechbiegemaschine sollte wie folgt unterteilt werden:

  • Tägliche Inspektion
  • Wöchentliche Wartung
  • Monatliche Wartung
  • Vierteljährliche Wartung
  • Jährliche Wartung
  • Generalüberholung

Unterschiedliche Ebenen entsprechen unterschiedlichen Komplexitätsgraden und sollten nicht verwechselt werden.

3. Wichtigste Wartungskomponenten der Dreiwalzen-Blechwalzmaschine

Eine Dreiwalzen-Blechbiegemaschine besteht typischerweise aus folgenden Systemen, die bei der Wartung Punkt für Punkt überprüft werden sollten:

1) Mechanisches Getriebesystem

Beinhaltet den Hauptmotor, das Untersetzungsgetriebe, die Kupplung, die Zahnräder, die Kette, das Getriebegehäuse, die Antriebswelle und das Lagergehäuse.

Wartungsschwerpunkte: Dichtheit, Schmierung, Koaxialität, Spiel und Verschleiß.

2) Walzen- und Walzenoberflächensystem

Beinhaltet die obere Walze, die untere Walze, die Seitenwalzen, die Walzenwelle, die Walzenoberflächenhärtungsschicht und die Walzenwellenendstützstruktur.

Wartungsschwerpunkte: Oberflächenreinheit, Prüfung auf Eindrücke, Rundlaufprüfung, Parallelität und Verschleißgleichmäßigkeit.

3) Hydrauliksystem

Beinhaltet die Ölpumpe, den Öltank, den Ölfilter, die Hydraulikventile, die Zylinder, die Ölleitungen, die Anschlüsse, die Manometer und den Kühler.

Wartungsschwerpunkte: Ölstand, Öltemperatur, Ölqualität, Druckstabilität, Leckage und Flexibilität der Ventilkernfunktion.

4) Elektrisches Steuerungssystem

Beinhaltet Verteilerschrank, Relais, Schütze, SPS, Frequenzumrichter, Drucktasterstation, Sensoren und Endschalter.

Der Wartungsschwerpunkt liegt auf: sicherer Verkabelung, Reinigung der Schaltschränke, Wärmeableitung, Isolierung, Alarmcodes und alternder Verkabelung.

5) Rahmen- und Fundamentsystem

Beinhaltet Bettgestell, Stützen, Sockel, Ankerbolzen und Nivellierblöcke.

Der Schwerpunkt der Instandhaltung liegt auf: lockerem Fundament, Verformungen, Rissen, Fehlausrichtung und Vibrationen.

6) Sicherheitsschutzsystem

Beinhaltet Schutzabdeckungen, Not-Aus-Taster, Geländer, Verriegelungsvorrichtungen, fotoelektrischen Schutz (falls zutreffend) und Warnschilder.

Der Wartungsschwerpunkt liegt auf: Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit, Funktionsstörungen und unbefugter Entfernung.

4. Tägliche Wartung: Obligatorische Prüfpunkte für jede Schicht

Die tägliche Wartung ist der wichtigste und zugleich am leichtesten zu übersehende Aspekt. Viele schwerwiegende Störungen der Dreiwalzen-Blechbiegemaschine lassen sich oft schon bei den täglichen Inspektionen frühzeitig erkennen.

1) Vorabinspektion

Vor Beginn jeder Schicht sollten mindestens die folgenden Kontrollen durchgeführt werden:

  • Befinden sich in der Nähe der Geräte Trümmer, Werkzeuge oder Stahlschrott?
  • Ist die Walzenoberfläche sauber und frei von Eisenspänen, Ölflecken und Schweißschlacke?
  • Liegt der Hydraulikölstand innerhalb des vorgegebenen Bereichs?
  • Überprüfen Sie die Ölleitungen, Verbindungsstellen und Zylinder auf Öllecks.
  • Prüfen Sie, ob der Not-Aus-Schalter funktioniert.
  • Prüfen Sie, ob die Schutzhülle unbeschädigt ist.
  • Prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung normal ist.
  • Prüfen Sie, ob das Bedienfeld über Alarme verfügt.
  • Prüfen Sie, ob an den Schmierstellen ein Ölfilm oder Fett vorhanden ist.
  • Prüfen Sie, ob die Befestigungsfüße locker sind oder ob Anzeichen ungewöhnlicher Vibrationen vorliegen.

2) Inspektion während des Betriebs

Beachten Sie während des Betriebs der Geräte Folgendes genau:

  • Läuft der Motor problemlos an?
  • Macht das Getriebe irgendwelche ungewöhnlichen Geräusche?
  • Ist die Druckaktion synchronisiert?
  • Ist der Kontakt zwischen den oberen und unteren Walzen reibungslos?
  • Kommt es während des Blechwalzprozesses zu Schlupf, Blockierungen oder Erschütterungen?
  • Ist die Bewegung des Hydraulikzylinders gleichmäßig und ohne Kriechen?
  • Prüfen Sie, ob das Material auf der Walzenoberfläche haftet.
  • Prüfen Sie, ob sich das Werkstück seitlich verschiebt.
  • Prüfen Sie auf ungewöhnliche Abweichungen der Regelparameter.

3) Inspektion nach Betriebsende

Unmittelbar nach dem Herunterfahren:

  • Reinigen Sie die Walzenoberfläche und das Maschinengehäuse.
  • Reinigen Sie die Führungsschienen und die Basis und entfernen Sie Ölflecken.
  • Prüfen Sie auf Werkstückrückstände und Eindellungen.
  • Prüfen Sie, ob Schrauben und Stifte locker sind.
  • Prüfen Sie auf neue Lecks.
  • Alle Aktuatoren zurücksetzen.
  • Schalten Sie die Hauptstromversorgung aus.
  • Füllen Sie das Geräteinspektionsprotokoll aus.

4) Tägliche Wartungspunkte

  • Rotierende Teile dürfen nicht direkt mit den Händen abgewischt werden.
  • Schlagen Sie nicht mit harten Gegenständen auf die Walzenoberfläche.
  • Nicht unter Last starten oder mit Gewalt herunterdrücken.
  • Stapeln Sie keine Werkstücke auf den Maschinen.
  • Verwenden Sie keine Geräte mit übermäßiger Dicke, Breite oder Härte.
  • Versuchen Sie nicht wiederholt, unpassende Bleche mit Gewalt abzurunden.

5. Schmierung und Wartung: Der Schlüssel zur Lebensdauer von Blechwalzmaschinen

Unzureichende Schmierung ist eine der Hauptursachen für beschleunigten Verschleiß, erhöhte Geräuschentwicklung und verminderte Effizienz bei Blechwalzmaschinen.

1) Schmierstellen

Übliche Schmierstellen sind:

  • Oberes Rollenlager
  • Unteres Rollenlager
  • Seitliche Rollenführungsschiene und Gleiter
  • Pressmutter und Gewindespindel
  • Zahnrad-Eingriffsteile
  • Kettenantriebsteile
  • Antriebswellenverbindung
  • Internes Öl des Reduzierstücks
  • Oberfläche der Kolbenstange des Zylinders (gemäß den Geräteanforderungen instand halten)
  • Offene Führungsschienen und Gleitflächen

2) Schmierprinzipien

  • Verwenden Sie das vom Hersteller vorgeschriebene Fett oder Hydrauliköl.
  • Verschiedene Marken oder Basisöle dürfen nicht gemischt werden.
  • Angemessen schmieren; übermäßige Schmierung zieht Staub an und bildet abrasiven Schlamm.
  • Vor dem Schmieren alte Ölflecken und Metallpulver entfernen.
  • Verkürzung des Schmierzyklus unter Bedingungen hoher Temperatur und hoher Belastung.

3) Schmierempfehlungen

Lagerschmierung

Lager gehören zu den wichtigsten Reibungspaaren in einer Blechwalzmaschine.

Empfehlungen:

  • Regelmäßig mit hochtemperaturbeständigem Lithiumfett für extreme Drücke oder dem vom Hersteller des Geräts vorgeschriebenen Fett nachfüllen.
  • Reinigen Sie den Schmiernippel vor dem Nachfüllen.
  • Um eine Überhitzung des Lagerraums zu vermeiden, sollte nicht zu viel Fett eingespritzt werden.
  • Bei einem deutlichen Anstieg der Lagertemperatur, einer Zunahme der Geräuschentwicklung oder einer erhöhten Steifigkeit ist umgehend eine Überprüfung erforderlich.

Getriebeschmierung

Offene Getriebe und Ketten sollten regelmäßig mit Spezialfett oder Getriebeöl eingefettet werden:

  • Sorgen Sie für eine gleichmäßige Abdeckung der Zahnoberfläche.
  • Verwenden Sie kein übermäßig verschmutztes, altes Öl.
  • Wenn Sie Grübchen, Abplatzungen oder ungewöhnliche Abnutzungsspuren an der Zahnoberfläche feststellen, überprüfen Sie den Zustand des Zahneingriffs.

Schmierung der Führungsschiene

Führungsschienen und Gleiter sollten sauber, eben und frei von Partikeln sein:

  • Zuerst die Metallspäne abwischen.
  • Anschließend Öl oder Fett wie angegeben auftragen.
  • Abgenutzte Führungsschienen beeinträchtigen die Genauigkeit der Seitenwalzenbewegung und führen zu Konizität und Unrundheit.

Getriebeschmierung

Der Getriebeölstand muss gemäß der Bedienungsanleitung regelmäßig gewechselt oder überprüft werden:

  • Ein niedriger Ölstand führt zu Getriebe- und Lagerschäden.
  • Ölemulgierung deutet auf Wassereintritt hin.
  • Schwarzes, übelriechendes oder metallpulverhaltiges Öl deutet auf starken inneren Verschleiß hin.
  • Beim Ölwechsel muss das alte Öl vollständig abgelassen und der Ölbehälter gegebenenfalls gereinigt werden.

4) Empfohlene Schmierfrequenz

Spezifische Empfehlungen unterliegen der Bedienungsanleitung des Geräts, können aber im Allgemeinen wie folgt zusammengefasst werden:

  • Täglich: Sichtbare Gleitflächen, Führungsschienen und Rollenflächen reinigen.
  • Wöchentlich: Fett an den wichtigsten Schmierstellen nachfüllen.
  • Monatlich: Getriebeölstand und -qualität prüfen und gegebenenfalls auffüllen oder anpassen.
  • Vierteljährlich: Führen Sie eine umfassende Inspektion des Schmiersystems durch.
  • Jährlich: Wichtige Öle austauschen und das System gründlich reinigen.

6. Wartung des Hydrauliksystems: Die Grundlage für Stabilität und Walzgenauigkeit

Bei einer hydraulischen 3-Walzen-Blechbiegemaschine wirkt sich die Stabilität des Hydrauliksystems direkt auf die Pressgeschwindigkeit, die Synchronisation, die Formkonsistenz und die Gesamtlebensdauer der Maschine aus.

1) Wartung des Hydrauliköls

Hydrauliköl ist das „Blut“ des Hydrauliksystems.

Prüfpunkte:

  • Ist der Ölstand normal?
  • Ist das Öl klar?
  • Ist es emulgiert, weiß oder schäumt es?
  • Gibt es ungewöhnliche Gerüche, Verfärbungen oder Ablagerungen?
  • Sind Metallspäne oder Feuchtigkeit beigemischt?

Häufige Probleme:

  • Schwarzes Öl: Oxidation, Überhitzung oder starke Verunreinigung.
  • Gebleichtes oder emulgiertes Öl: Wassereintritt oder übermäßige Kondensation.
  • Schäumendes Öl: Luftansaugung, mangelhafter Ölrücklauf oder Luftvermischung.
  • Überhitztes Öl: Ausfall des Kühlers, Verstopfung eines Ventils oder erhebliche Leckage im System.

2) Ölpumpe und Motor

Die Ölpumpe und der Motor sind die Energiequelle.

Die Wartung konzentriert sich auf Folgendes:

  • Ist der Startsound gleichmäßig?
  • Gibt es irgendwelche quietschenden Geräusche, Leerlaufgeräusche oder Vibrationen?
  • Ist der Temperaturanstieg des Motors ungewöhnlich?
  • Ist die Kupplung konzentrisch?
  • Tritt Öl aus dem Pumpengehäuse aus?
  • Ist der Pumpeneinlassfilter verstopft?

3) Hydraulikventilbaugruppe

Fehlfunktionen der Ventilbaugruppe äußern sich häufig durch langsame Betätigung, instabilen Druck und abnormalen Rückhub.

Wartungsschwerpunkt der Dreiwalzen-Blechbiegemaschine:

  • Halten Sie das Ventilgehäuse sauber.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Verkabelung und Funktion des Magnetventils.
  • Prüfen Sie den eingestellten Druck des Überdruckventils.
  • Prüfen Sie die einwandfreie Funktion des Drosselventils und des Wegeventils.
  • Bei festsitzendem Ventilkegel keinen Hochdruckschlag anwenden.
  • Zerlegen und reinigen.

4) Hydraulikzylinder und Dichtungen

Der Hydraulikzylinder ist der Aktor.

Häufige Probleme sind:

  • Kratzer an der Kolbenstange.
  • Alterung der Dichtungen.
  • Ölaustritt aus der Zylinderbohrung.
  • Kolbenkriechen.
  • Asynchroner Betrieb des linken und rechten Zylinders.

Wartungsanforderungen:

  • Die Kolbenstangenoberfläche muss sauber gehalten werden, um zu verhindern, dass Staub die Dichtungen beschädigt.
  • Kleinere Lecks sollten so schnell wie möglich behoben werden.
  • Beim Austausch der Dichtungen ist die Zylinderinnenwand auf Riefen zu prüfen.
  • Zweizylinderanlagen erfordern regelmäßige Synchronprüfungen.

5) Empfehlungen zum Hydraulikölwechsel

  • Wechseln Sie das Öl nach der ersten Betriebszeit gemäß der Bedienungsanleitung.
  • Wechseln Sie anschließend das Öl regelmäßig je nach Betriebsbedingungen.
  • Bei häufig hohen Temperaturen und hoher Staubbelastung sollte das Ölwechselintervall verkürzt werden.
  • Beim Ölwechsel muss das Filterelement gleichzeitig ausgetauscht oder gereinigt werden; wechseln Sie das Öl nicht, ohne vorher den Filter zu wechseln.

7. Wartung von mechanischen Getriebesystemen: Vermeidung von ungewöhnlichen Geräuschen, Spiel und Instabilität

Der Verschleiß im mechanischen Getriebesystem äußert sich direkt in erhöhten Wicklungsfehlern, instabilem Betrieb und verringerter Effizienz.

1) Wartung des Reduziergetriebes

Häufige Probleme mit Getrieben sind:

  • Wellendichtungsleckage
  • Lagerverschleiß
  • Zahnrad-Gruben
  • Unzureichender Ölstand
  • Überhitzung
  • Erhöhtes Rauschen

Lösungsempfehlungen:

  • Stellen Sie sicher, dass die richtige Ölsorte verwendet wird.
  • Wechseln Sie das Öl gemäß den Vorgaben.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Entlüftungskappe auf Verstopfungen.
  • Lose Ankerbolzen können zu Schwingungen des Reduzierstücks führen. Ziehen Sie diese umgehend fest.
  • Die Überlastung darf nicht fortgesetzt werden, wenn anhaltende, ungewöhnliche Geräusche auftreten.

2) Wartung der Kupplung

Die Kupplung ist für die Drehmomentübertragung zuständig. Häufige Probleme sind:

  • Schlechte Ausrichtung
  • Alterung des Elastomers
  • Lose Keilnut
  • Lose Befestigungselemente

Inspektionspunkte:

  • Erfüllt die Koaxialität die Anforderungen?
  • Gibt es irgendwelche exzentrischen Schwingungen?
  • Weisen die Gummiblöcke, die Keilwellenscheiben oder die elastischen Hülsen Verschleißerscheinungen auf?
  • Entstehen während des Betriebs Geräusche?

3) Wartung von Getriebe und Kette

  • Prüfen Sie, ob der Zahneingriff gleichmäßig ist.
  • Gibt es Grate, Grübchen oder Abplatzungen an der Zahnoberfläche?
  • Ist die Kettenspannung angemessen?
  • Ist das Kettenrad richtig ausgerichtet?
  • Ist das Fett gleichmäßig aufgetragen? Nicht trocken schleifen.

4) Wartung der Befestigungselemente

Die Blechwalzmaschine ist einer Langzeitbelastung ausgesetzt.

TAm anfälligsten für Lockerung sind:

  • Ankerbolzen
  • Lagergehäuseschrauben
  • Getriebebefestigungsschrauben
  • Rahmenverbindungsbolzen
  • Befestigungselemente der Schutzhülle
  • Interne Verdrahtungsklemmen des Elektrokastens

Es wird empfohlen, ein „System zur erneuten Überprüfung der Schlüsselbolzen“ einzurichten, insbesondere im ersten Monat des Gerätebetriebs und unter hoher Belastung.

8. Wartung von Walzenwelle, Walzenoberfläche und Formgenauigkeit

Die wichtigsten Faktoren für die Walzqualität einer Dreiwalzen-Blechbiegemaschine sind der Zustand der Walzenoberfläche und die Genauigkeit der Walzenwelle.

1) Walzenoberflächenreinigung

Eisenspäne, Schweißschlacke, Sandpartikel und Zunder, die auf der Walzenoberfläche zurückbleiben, führen zu Folgendem:

  • Kratzer auf der Walzenoberfläche
  • Abdrücke auf der Oberfläche von Stahlplatten
  • Oberflächenrisse
  • Zunehmende Lochfraßbildung an der Walzenoberfläche
  • Ungleichmäßige Bildung

Die Walzenoberfläche sollte nach jedem Gebrauch mit einem weichen Tuch und gegebenenfalls einem geeigneten Reinigungsmittel abgewischt werden.

2) Prüfung des Walzenoberflächenverschleißes

Beachten:

  • Lokale Dellen
  • Längsrisse
  • Walzenoberflächenrundlauf
  • Oberflächenhärtung Abblättern
  • Rollschulterbekleidung

Wenn die Walzenoberfläche deutliche Verschleißerscheinungen aufweist, führt dies zu Plattenrutschen, Walzabweichungen und einer verminderten Rundheit.

3) Parallelität und Spalt der Rollenwellen

Regelmäßig prüfen:

Ob die linke und rechte untere Rolle parallel verlaufen.

Ob die obere Walze gleichmäßig nach unten drückt.

Sind die Führungen auf beiden Seiten synchronisiert?

Wird die Lücke überschritten?

Abweichungen vom Parallelismus führen zu Folgendem:

  • Eine Seite des Werkstücks ist fest, die andere locker.
  • Konisch zulaufendes Rollen.
  • Zu einer Ellipse gerollt.
  • Uneinheitliche Öffnungsgröße des Werkstücks.

4) Aufrechterhaltung und Beurteilung der Genauigkeit beim Walzen

Wenn die folgenden Situationen eintreten, sollte die Fehlersuche aus Wartungssicht erfolgen, nicht nur aus Sicht des Betriebs:

  • Der Bogen ist nicht rund.
  • Die geraden Kanten an beiden Enden sind zu lang.
  • Fehlausrichtung des Werkstücks.
  • Konisch zulaufendes Rollen.
  • Uneinheitliche Abmessungen bei wiederholtem Walzen.
  • Schwankungen im Formungseffekt unter gleichen Parametern.

Mögliche Ursachen sind:

  • Walzenoberflächenverschleiß.
  • Zu großes Lagerspiel.
  • Instabiler Hydraulikdruck.
  • Synchronisationsfehler.
  • Veränderungen der Betthöhe.
  • Ölflecken oder harte Stellen auf der Blechoberfläche.

9. Wartung der elektrischen Anlage: Sicherstellung einer stabilen Steuerung und eines präzisen Betriebs

1) Reinigung des Verteilerschranks

  • Regelmäßig Staub entfernen.
  • Überprüfen Sie Lüfter und Filter.
  • Halten Sie den Schrank trocken.
  • Stapeln Sie keine verschiedenen Gegenstände an.
  • Schädlinge und Feuchtigkeit sofort bekämpfen.

2) Verdrahtung und Anschlüsse

  • Prüfen Sie die Anschlüsse auf festen Sitz.
  • Überprüfen Sie die Kabel auf Alterung oder Beschädigung.
  • Stellen Sie sicher, dass die Drahtnummern vollständig sind.
  • Stellen Sie sicher, dass die Erdung zuverlässig ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Steuerleitungen und Stromleitungen getrennt verlegt werden.

3) Steuerungskomponenten

  • Knöpfe, Drehknöpfe, Not-Aus-Schalter und Fußschalter müssen zuverlässig funktionieren.
  • Sensoren, Endschalter und Näherungsschalter sollten sich an den richtigen Positionen befinden.
  • Alarme von SPS, Frequenzumrichtern und Servoantrieben sollten umgehend behoben werden.
  • Ändern Sie die Anzeigeparameter nicht willkürlich; die Originalwerte müssen aufgezeichnet werden.

4) Vermeidung elektrischer Fehler

  • Lassen Sie den Schrank in feuchter Umgebung nicht über längere Zeit offen.
  • Nicht dafür vorgesehene Module dürfen nicht eingesteckt oder ausgesteckt werden, solange der Stromkreis unter Spannung steht.
  • Endschalter oder Abschirmungsschutzvorrichtungen dürfen nicht willkürlich angeschlossen werden.
  • Es darf kein Metallstaub in den Schaltschrank gelangen.
  • Erdung und Isolierung müssen regelmäßig überprüft werden.

10. Nivellierung, Fundamentierung und Instandhaltung der Anlagen

1) Ankerbolzen

Lose Ankerbolzen verursachen Folgendes:

  • Erhöhte Gerätevibrationen.
  • Geringfügige Verschiebung des Bildausschnitts.
  • Änderungen der Walzenparallelität.
  • Erhöhter Formfehler.

Der feste Sitz der Ankerbolzen sollte regelmäßig überprüft werden, insbesondere bei Schwerlastgeräten.

2) Fundamentsetzung

Langfristig hohe Belastungen können zu ungleichmäßigen Setzungen des Fundaments führen, die sich wie folgt äußern:

  • Ungleichmäßiger Druck auf der linken und rechten Seite.
  • Abweichung der Walzabmessungen.
  • Änderungen des Ausrüstungsniveaus.
  • Fehlausrichtung des Werkstücks.

Es wird empfohlen, die Nivellierung des Maschinentisches regelmäßig mit einer Wasserwaage zu überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

3) Standort der Ausrüstung

Der Bereich um das Gerät sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Ebener Boden.
  • Kein stehendes Wasser.
  • Keine Vibrationsquellen.
  • Ausreichend Platz zum Be- und Entladen.
  • Keine Hindernisse für Wärmeableitung und Wartung.

11. Wartungsempfehlungen für verschiedene Zyklen

1) Tägliche Wartung

  • Reinigen Sie die Geräte und Walzenoberflächen.
  • Ölstand, Öldruck, ungewöhnliche Geräusche und Leckagen prüfen.
  • Not-Aus- und Schutzeinrichtungen prüfen.
  • Betriebsstatus aufzeichnen.

2) Wöchentliche Wartung

  • Fett an den wichtigsten Schmierstellen anbringen.
  • Prüfen Sie den festen Sitz der Getriebekomponenten.
  • Reinigen Sie die Führungsschienen und Gleitflächen.
  • Prüfen Sie den festen Sitz der Schrauben.
  • Überprüfen Sie die Hydraulikverbindungen und -schläuche.

3) Monatliche Wartung

  • Prüfen Sie die Qualität des Hydrauliköls.
  • Prüfen Sie Filterelemente, Entlüftungskappen und Verunreinigungen im Öltank.
  • Überprüfen Sie die Wärmeableitung des Schaltschranks.
  • Prüfen Sie die Genauigkeit und Gleichmäßigkeit der Walzenbewegung.
  • Prüfen Sie den Getriebeölstand und den Temperaturanstieg.

4) Vierteljährliche Wartung

  • Führen Sie eine umfassende Inspektion des Hydrauliksystems durch.
  • Prüfen Sie den Temperaturanstieg und das Lagerspiel jedes Lagers.
  • Prüfen Sie Kupplungen, Zahnräder und Kettenverschleiß.
  • Prüfen Sie die Steuerungskomponenten und Sensoren.
  • Führen Sie eine Präzisionsprüfung durch.

5) Jährliche Wartung

  • Hydrauliköl und Filterelement austauschen.
  • Getriebeöl prüfen.
  • Lager und Dichtungen prüfen.
  • Überprüfen Sie Kabel, Relais und Schütze.
  • Überprüfen Sie die Bettnivellierung und die Genauigkeit der Hauptkomponenten.
  • Führen Sie einen vorbeugenden Austausch von Verschleißteilen durch.

12. Langzeitstilllegung und Lagerungswartung

Wird das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht benutzt, muss es gelagert und gewartet werden; andernfalls kann es zu Rost, Ölzersetzung und Verklebung der Bauteile kommen.

Vorlagerungsverfahren:

Reinigen Sie den Maschinenkörper, die Walzenoberflächen und die Führungsschienen gründlich und entfernen Sie Ölflecken.

Alle freiliegenden Metalloberflächen mit Rostschutzöl einreiben.

Bringen Sie das Hydrauliksystem in die erforderliche sichere Position zurück.

Schalten Sie den Strom ab und trennen Sie den Hauptschalter.

Führen Sie eine Staubentfernung und eine Feuchtigkeitsschutzbehandlung am Verteilerschrank durch.

Speichern Sie das Einlagerungsdatum und den Einlagerungsstatus.

Während der Lagerung:

Überprüfen Sie den Rostschutzstatus monatlich.

Verhindern Sie, dass Feuchtigkeit in den Schaltschrank eindringt.

Verhindern Sie die Ansammlung von Nagetieren, Insekten und Staub.

Drehen Sie die wichtigsten Bauteile regelmäßig, um Blockaden zu vermeiden.

Vor der Reaktivierung:

  • Elektrische Isolierung prüfen.
  • Prüfen Sie auf Anzeichen von Verschlechterung des Hydrauliköls.
  • Prüfen Sie auf Rost an der Walzenoberfläche.
  • Prüfen Sie auf Festfressen von Lagern und Getriebekomponenten.
  • Vor der Wiederaufnahme der regulären Produktion ist zur Bestätigung ein Leerlauflauf bei niedriger Drehzahl durchzuführen.

13. Häufige Fehler und Wartungsdiagnose

1) Unrundes Rollen

Mögliche Ursachen:

  • Walzenoberflächenverschleiß.
  • Mangelhafte Walzenparallelität.
  • Falsche Druckmenge.
  • Unkompensierte elastische Rückfederung von Plattenmaterial.
  • Instabiler Hydraulikdruck.

2) Uneinheitliches Rollen zwischen linker und rechter Seite

Mögliche Ursachen:

  • Asynchrones Drücken zwischen linker und rechter Seite.
  • Ungleichmäßiger Abstand zwischen den Seitenrollen.
  • Abgenutzte Führungsschienen.
  • Abweichung des Fundamentniveaus.
  • Lose mechanische Verbindungen.

3) Ungewöhnliche Gerätegeräusche

Mögliche Ursachen:

  • Unzureichende oder beschädigte Lager.
  • Verschleiß der Zahnräder im Untersetzungsgetriebe.
  • Falsch ausgerichtete Kupplung.
  • Lose Schrauben.
  • Kette zu locker oder zu eng.

4) Langsame hydraulische Reaktion

Mögliche Ursachen:

  • Niedrige Öltemperatur oder anormale Ölviskosität.
  • Verstopftes Filterelement.
  • Abgenutzte Pumpe.
  • Klemmender Ventileinsatz.
  • Unzureichende Öl- oder Luftansaugung.

5) Ölleckage

Mögliche Ursachen:

  • Alternde Dichtungen.
  • Lockere Gelenke.
  • Kaputte Ölleitungen.
  • Unwirksame Öldichtungen.
  • Übermäßiger Druck.

6) Elektrische Steuerungsstörung

Mögliche Ursachen:

  • Not-Aus-Schalter wird nicht zurückgesetzt.
  • Lose Verkabelung.
  • Sensorfehlfunktion.
  • Durchgebrannte Relaiskontakte.
  • Alarm der SPS oder des Frequenzumrichters.

14. Wartungstabus

Bei der Wartung der Dreiwalzen-Blechbiegemaschine verkürzen einige falsche Vorgehensweisen die Lebensdauer der Anlage unmittelbar und müssen vermieden werden:

  • Hydraulische Verbindungen dürfen nicht unter Druck demontiert werden.
  • Die Walzen dürfen nicht durch Hämmern gewaltsam gerichtet werden.
  • Wischen Sie die Walzenoberfläche nicht wiederholt mit einem schmutzigen Tuch ab, da dies zu zusätzlichen Kratzern führt.
  • Verwenden Sie kein minderwertiges Öl.
  • Ignorieren Sie keine kleinen Lecks, ungewöhnliche Geräusche oder leichte Vibrationen.
  • Die vorgegebenen Spezifikationen nicht überschreiten.
  • Sicherheitsvorrichtungen dürfen nicht ohne Genehmigung entfernt werden.
  • Führen Sie keine internen Wartungsarbeiten durch, während das Gerät eingeschaltet ist.

15. Empfohlenes Wartungssystem vor Ort

Um eine effektive Instandhaltung zu gewährleisten, wird der Werkstatt empfohlen, folgendes System einzurichten:

1) Inspektionsverantwortungssystem

Benennen Sie für jedes Gerät die verantwortliche Person und stellen Sie sicher, dass „jeder, der es benutzt, es überprüft und die Vorgänge dokumentiert“.

2) Wartungsprotokollformular

Das Formular sollte Folgendes enthalten:

  • Datum.
  • Schicht.
  • Gerätenummer.
  • Prüfpunkte.
  • Ob es abnormal ist.
  • Handhabungsmethode.
  • Ersatzteillieferung.
  • Ergebnisse der Nachprüfung.
  • Unterschriftsbestätigung.

3) Ersatzteilmanagement

Gängige Ersatzteile sollten mindestens Folgendes umfassen:

  • Dichtungsringe.
  • Lager.
  • Filterelemente.
  • Ölleitungsverbinder.
  • Tasten und Not-Aus-Vorrichtungen.
  • Relais und Schütze.
  • Schmierfett und Hydrauliköl.
  • Endschalter.
  • Flexible Kupplungen.

4) Gestuftes Instandhaltungsmanagement

  • Die Bediener sind für die täglichen Kontrollen verantwortlich.
  • Die Teamleiter sind für die wöchentlichen Inspektionen verantwortlich.
  • Die Gerätebediener sind für die monatlichen Inspektionen verantwortlich.
  • Das Wartungspersonal ist für die vierteljährliche und jährliche Wartung zuständig.

5) Fehlerprüfungssystem

Jeder Fehler muss analysiert werden:

  • Handelt es sich um ein betriebliches Problem?
  • Oder handelt es sich um ein Wartungsproblem?
  • Oder handelt es sich um ein Design-/Auswahlproblem?
  • Besteht eine Tendenz zum Wiederauftreten?
  • Muss der Wartungszyklus angepasst werden?

16. Wartungsschlussfolgerung

Die Wartung einer Dreiwalzen-Blechbiegemaschine besteht im Wesentlichen aus der kontinuierlichen Überwachung von sechs Hauptsystemen: Präzision, Schmierung, Reinigung, Befestigung, Hydraulik, Elektrik und Sicherheit.

Bei einer wirklich effizienten Instandhaltung geht es nicht darum, auf einen Ausfall der Geräte zu warten, bevor man sie repariert, sondern darum, Probleme bei täglichen Inspektionen zu erkennen, potenzielle Gefahren bei der wöchentlichen Wartung zu beseitigen, Verschlechterungstendenzen bei der monatlichen und vierteljährlichen Wartung zu kontrollieren und die Geräte bei der jährlichen Hauptwartung wieder in ihren optimalen Zustand zu versetzen.

Durch die folgenden Maßnahmen werden die Stabilität und die Lebensdauer der Blechwalzmaschine deutlich verbessert:

  • Die Walzenoberflächen müssen sauber und unbeschädigt sein.
  • Gewährleisten Sie eine rechtzeitige und standardisierte Schmierung.
  • Halten Sie das Hydrauliköl sauber und auf einer stabilen Temperatur.
  • Stellen Sie sicher, dass die Getriebekomponenten fest befestigt sind.
  • Das elektrische System ist sauber, empfindlich und alarmfrei.
  • Das Grundniveau wird konstant gehalten.
  • Inspektions- und Dokumentationssysteme werden konsequent angewendet.

Für Werkstätten mit hoher Produktionslast und hoher Frequenz ist die Blechwalzmaschine keine „zu wartende Anlage“, sondern vielmehr eine „zu verwaltende Anlage“. Wer sorgfältige Wartung durchführt, kann gleichzeitig die Umformqualität, die Liefereffizienz und die Lebensdauer der Anlage kontrollieren.

Bei Bedarf kann ich diesen Inhalt weiter zu einer „Checkliste für die Inspektion von Dreiwalzen-Blechbiegemaschinen“, einer „Checkliste für die vierteljährliche Wartung“ oder einem „Kompletten Wartungshandbuch für die Ausrüstung“ zusammenstellen, die direkt ausgedruckt und an die Werkstatt verteilt werden können.

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