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In der anspruchsvollen Blechbearbeitung ist die Stabilität der Anlagenleistung entscheidend für Produktqualität und Liefereffizienz. Eine hydraulische Blechschere ist nicht nur eine Maschine, sondern das Präzisionszentrum und Effizienzzentrum des Produktionssystems.
Nachfolgend finden Sie eine Wartungsanleitung für hydraulische Blechscheren, die für gängige Modelle gilt. hydraulische Scherenmaschinen aus North Carolina, CNC-hydraulische Scherenmaschinenund konventionelle hydraulische Scherenmaschinen. Es umfasst die tägliche Wartung, die periodische Wartung, die Wartung wichtiger Komponenten, die Fehlervermeidung und Managementempfehlungen.
1. Kernziele der Wartung von hydraulischen Blechscheren
Bei der Wartung einer hydraulischen Guillotine-Plattenschere geht es nicht nur um die „Reparatur bei Ausfall“, sondern auch darum, langfristig Folgendes sicherzustellen:
- Stabile Schergenauigkeit: Gewährleistung gleichbleibender Abmessungen, guter Geradheit, minimaler Grate und kontrollierbarer Fasenbildung nach dem Scheren.
- Zuverlässiges Hydrauliksystem:Vermeidung von Überhitzung, instabilem Druck, Öllecks, Pumpenschäden und Ventilblockaden.
- Längere Lebensdauer der Klinge:Verringerung von Absplitterungen, Abstumpfung, Fehlausrichtung der Klinge und abnormalem Verschleiß.
- Sichererer Gerätebetrieb:Vermeidung von Risiken wie Fehlfunktionen, Quetschungen, Materialaustritt, Ölrohrbrüchen und Ausfällen von Endschaltern.
- Reduzierte Ausfallzeiten und Wartungskosten:Durch vorbeugende Wartung wird verhindert, dass kleinere Probleme zu größeren Ausfällen führen.
2. Wichtigste Wartungsarbeiten an einer hydraulischen Schere
Die Wartung von Schermaschinen konzentriert sich im Allgemeinen auf die folgenden Systeme:
1) Mechanische Struktur
- Rahmen
- Druckgerät
- Werkzeughalter
- Hinteranschlagmechanismus
- Führungsschienen, Gleitstücke, Pleuelstangen, Lager, Bolzen
- Maschinensockel und Füße
- Übertragungskomponenten, Synchronisationsmechanismus
2) Hydrauliksystem
- Hydraulikpumpe
- Motor
- Öltank
- Magnetventile, Proportionalventile, Wegeventile
- Ölzylinder
- Ölleitungen, Verbindungsstücke
- Ölfilter
- Ölstandsanzeiger, Manometer, Thermometer
- Siegel
3) Elektrische Steuerung
- Schaltschrank
- SPS/CNC-System
- Not-Aus-Taster
- Endschalter, Näherungsschalter, fotoelektrische Schutzschaltungen
- Verunreinigungen, Relais, Leistungsschalter
- Motorsteuerung und Überlastschutz
- Bedienfeld, Fußschalter
4) Schneidwerkzeuge und Scherprozess
- Oberklinge, Unterklinge
- Blattabstand
- Scherwinkel
- Geradlinigkeit und Parallelität
- Druckkraft
- Rückbewegung
3. Wartungsgrundsätze für Blechscheren
1) Vor dem Start prüfen
Vor jedem Startvorgang Folgendes prüfen:
- Bei Öllecks
- Für lose Klingen
- Für intakte Schutzvorrichtungen
- Bei blockiertem Hinteranschlag
- Für einen effektiven Notstopp
- Für normalen Hydraulikölstand
2) Vor dem Betrieb schmieren.
Alle Gleit-, Führungs-, Gelenk- und Gewindespindelteile müssen regelmäßig geschmiert werden. Trockenreibung ist verboten.
3) Vor der Präzisionsarbeit reinigen
Halten Sie die Geräteoberfläche, die Führungsschienen, die Schneidkanten und den Öltankbereich sauber. Eisenspäne, Schlamm und Staub beeinträchtigen die Präzision und Lebensdauer.
4) Aufzeichnung vor der Analyse
Jede Anomalie protokollieren:
- Abnormales Phänomen
- Zeitpunkt des Auftretens
- Handhabungsmethode
- Ausgetauschte Teile
- Ergebnis nach der Behandlung
Langzeitaufzeichnungen sind unerlässlich, um den tatsächlichen Zustand der Geräte zu verstehen.
4. Regelmäßige Wartung
Es wird empfohlen, dass der Bediener vor Beginn jeder Schicht, während des Betriebs und nach der Schicht regelmäßige Wartungsarbeiten durchführt.
1) Vorinspektion
Sichtprüfung:
- Prüfen Sie die Werkzeugoberfläche der hydraulischen Blechschere auf ungewöhnliche Verformungen, Risse oder Lockerungen.
- Prüfen Sie die Schutzabdeckung, die Türverkleidung und das Schutzgeländer auf Unversehrtheit.
- Prüfen Sie den Schneidkantenbereich auf Materialreste, Werkzeuge, Schrauben oder Unterlegscheiben.
- Prüfen Sie den Boden auf Öl- oder Wasserflecken, um ein Ausrutschen zu verhindern.
Inspektion des Hydrauliksystems:
- Prüfen Sie, ob der Hydraulikölstand über der Mittellinie des Ölmessstabs liegt.
- Prüfen Sie, ob die Ölfarbe normal ist.
- Normal: Im Allgemeinen klar oder leicht gelblich.
- Abnormal: Geschwärzt, emulgiert, trüb, schaumig oder mit einem deutlich wahrnehmbaren Brandgeruch.
- Prüfen Sie auf Öllecks an Ölleitungen, Verbindungen und Zylinderenden.
- Hören Sie sich nach dem Start das Pumpengeräusch an, um zu prüfen, ob es stabil ist.
- Ungewöhnliche Geräusche werden häufig verursacht durch: unzureichende Ölansaugung, Ölverunreinigung, Pumpenverschleiß oder Lufteintritt.
Inspektion der elektrischen Anlage:
- Prüfen Sie, ob der Not-Aus-Knopf ordnungsgemäß funktioniert.
- Prüfen Sie, ob der Fußschalter normal zurückfedert.
- Prüfen Sie, ob das Bedienfeld irgendwelche Alarme anzeigt.
- Prüfen Sie die Verkabelung auf Beschädigungen, Lockerungen oder Brandspuren.
- Überprüfen Sie die Empfindlichkeit aller Sensoren und Endschalter.
Mechanische Inspektion:
- Überprüfen Sie die obere und untere Klinge auf offensichtliche Kerben, Absplitterungen oder Risse.
- Prüfen Sie, ob die Schrauben der Klingendruckplatte locker sind.
- Prüfen Sie, ob der Hinteranschlag leichtgängig läuft.
- Prüfen Sie, ob der Druckzylinder synchron und ohne Blockierungen arbeitet.
- Prüfen Sie, ob vom Rahmen und der Arbeitsfläche ungewöhnliche Geräusche oder Stöße ausgehen.
2) Inspektion während des Betriebs
Achten Sie bei laufendem Gerät auf folgende Punkte:
Scherqualität:
- Ist der Schnitt gerade?
- Sind die Grate zu groß?
- Gibt es schräge Schnitte?
- Sind im Blech irgendwelche offensichtlichen Verformungen zu erkennen?
- Gibt es Phänomene wie „Ziehen“, „Klingenbeißen“ oder „Reißen“?
Betriebsgeräusche:
Unter normalen Bedingungen sollten die Hydraulikpumpe und der Klingenhalter ein gleichmäßiges und kontinuierliches Geräusch erzeugen.
Wenn die folgenden Geräusche auftreten, stoppen Sie das Gerät. Blechscherung Maschine und prüfen:
- Scharfes Pfeifen: Kann auf unzureichende Ölzufuhr, mangelhafte Ölansaugung oder Kavitation hinweisen.
- Metallisches Aufprallgeräusch: Kann auf einen fehlerhaften Klingenabstand, einen defekten Endschalter oder lose Schrauben hinweisen.
- Periodisch auftretende ungewöhnliche Geräusche: Können auf trockene Reibung der Führungsschiene, eine fehlerhafte Kolbenstange des Zylinders oder Lagerverschleiß hinweisen.
Temperatur:
Eine zu hohe Hydrauliköltemperatur kann zu Dichtungsalterung, instabilem Druck und träger Arbeitsweise führen.
Wenn die Öltemperatur dauerhaft hoch bleibt, überprüfen Sie das Kühlsystem, den Kühler, Ölverunreinigungen, eine Überhitzung der Ventilbaugruppe und einen längeren, kontinuierlichen Betrieb unter hoher Last.
Betriebszyklus:
- Ist der Rückhub des oberen Rotorblatts normal?
- Wird die Materialspannposition im Voraus erreicht?
- Ist die Positionierung des Hinteranschlags korrekt?
- Ist wiederholtes Scheren konsistent?
3) Wartung nach Schichtende
Es wird empfohlen, am Ende jeder Schicht mindestens Folgendes durchzuführen:
Reinigung:
- Reinigen Sie die Werkbank, Metallspäne und Abfälle in der Nähe der Klingenschneide.
- Entfernen Sie Ablagerungen vom Hinteranschlagmechanismus.
- Reinigen Sie das Bedienfeld und den Fußpedalbereich.
- Öllecks und ölige Stellen abwischen.
Überprüfen Sie die Klingen:
- Prüfen Sie die Schneide auf Absplitterungen, Ausbeulungen oder Risse.
- Prüfen Sie, ob Schrauben locker sind.
- Prüfen Sie, ob in der Nähe der Klingen Aufprallspuren sichtbar sind.
Hydraulische Blechschere abschalten:
- Zuerst den Klingenhalter in einer sicheren Position anhalten.
- Schalten Sie das Hydrauliksystem und die Stromzufuhr aus.
- Restdruck abbauen.
- Reinigen Sie das Gelände gemäß den Vorgaben.
Auffälligkeiten im Datensatz:
Notieren Sie, ob während dieser Schicht Folgendes eingetreten ist:
- Ölleck
- Ungewöhnliche Geräusche
- Erhöhte Schergrate
- Positionsabweichung
- Kontrollalarm
5. Regelmäßige Wartung der hydraulischen Plattenschere
Nachfolgend finden Sie einen Vorschlag für einen regelmäßigen Wartungsplan, den Sie direkt in Ihre Werkstattabläufe integrieren können.
Zyklus | Wartungsschwerpunkt | Hauptinhalt |
Pro Schicht / Täglich | Aussehen, Ölstand, Klingenschneide, ungewöhnliche Geräusche | Auf Öllecks prüfen, reinigen und ordnungsgemäßen Betrieb sicherstellen. |
Wöchentlich | Schmierung, Anziehen, grundlegende Genauigkeit | Ölen Sie die Gleitteile ein und prüfen Sie das Spiel von Bolzen und Klinge. |
Monatlich | Hydraulische, elektrische, Positioniermechanismen | Überprüfen Sie das Filterelement, die Ventilbaugruppe, die Endschalter und die Genauigkeit des Hinteranschlags. |
Vierteljährlich | umfassende Systemprüfung | Ölqualität, Öldruck, Temperaturanstieg und Verschleiß der Schaufeln prüfen. |
Halbjährlich | Tiefenwartung | Filterelement austauschen, Genauigkeit anpassen und Dichtungen gegebenenfalls prüfen. |
Jährlich | Umfangreiche Wartungsarbeiten | Hydrauliköl wechseln, umfassende Tests, elektrische Prüfungen und Genauigkeitskalibrierung durchführen. |
6. Wartungspunkte des Hydrauliksystems
Das Hydrauliksystem ist ein Schlüsselaspekt bei der Wartung von Blechscherenmaschinen und gleichzeitig derjenige, der am anfälligsten für Ausfälle ist.
1) Hydraulikölmanagement
Die Rolle des Hydrauliköls:
Hydrauliköl ist nicht nur ein „Kraftmedium“, sondern auch:
- Schmiermittel
- Kühlmedium
- Rostschutzmittel
- Dichtungshilfsmedium
Anzeichen für die Verschlechterung des Hydrauliköls:
- Schwärzung
- Stechender, verbrannter Geruch
- Emulgierung und Aufhellung
- Große Schaummenge im Öl
- Deutlich erhöhte Verunreinigungen
- Langsamerer Betrieb, instabiler Druck
Häufige Probleme:
- Ölverunreinigungen können zum Festklemmen des Ventileinsatzes und zum Verschleiß der Pumpe führen.
- Unzureichendes Öl kann zu Kavitation und erhöhter Geräuschentwicklung führen.
- Zu viel Öl kann zu Überhitzung und Ölverschmutzungsrisiken führen.
- Das Mischen verschiedener Ölmarken kann zu Leistungseinbußen oder Ablagerungen führen.
Empfehlungen:
- Verwenden Sie die im Gerätehandbuch angegebene Hydraulikölsorte.
- Vermeiden Sie das Mischen verschiedener Marken und Basisöle. Filtern Sie das Öl vor der Zugabe.
- Verwenden Sie saubere, separate Ölfässer, Trichter und Betankungswerkzeuge.
2) Hydrauliköltemperaturregelung
Gefahren übermäßig hoher Öltemperaturen:
- Beschleunigte Alterung von Dichtungen
- Oxidation und Zersetzung des Öls
- Verringerter Pumpenwirkungsgrad
- Langsame Ventilbetätigung
- Instabiler Systemdruck
Häufige Ursachen:
- Längerer, kontinuierlicher Betrieb unter hoher Last
- Kühlerverstopfung
- Schlechte Wärmeableitung im Öltank
- übermäßiger Rücklauföl-Gegendruck
- Schwere interne Leckage in der Ventilbaugruppe
- Ölverschmutzung
Lösungen:
- Reinigen Sie den Kühler und den Lüfter.
- Ölstand und -qualität prüfen.
- Die Geräte sollten bei Bedarf intervallweise betrieben werden.
- Prüfen Sie, ob der Systemdruck zu hoch eingestellt ist.
- Beheben Sie interne Leckagen in der Ventilbaugruppe und der Pumpe.
3) Wartung der Hydraulikpumpe und der Ölpumpe
Wichtige Prüfungen:
- Ungewöhnliche Geräusche beim Startvorgang.
- Luftleckage am Sauganschluss.
- Überhitzt das Pumpengehäuse zu schnell?
- Ist der Ausgangsdruck stabil?
- Ist die Kupplung locker oder exzentrisch?
- Ist der Motor überlastet?
Häufige Fehlerursachen:
- Verschmutztes Öl
- Verstopfter Saugfilter
- Niedriger Ölstand
- Pump-Kleidung
- Falsche Motordrehrichtung
- Schlechte Koaxialität
4) Wartung der Ventilbaugruppe
Das Blockieren von Ventilbaugruppen ist eines der häufigsten Probleme bei hydraulischen Blechscheren.
Typische Phänomene:
- Langsame Bewegung des Schneidkopfes
- Asynchrone Materialzufuhr
- Ungleichmäßiger Rückstrich
- Große Druckschwankungen
- Zeitweise Auswirkungen bei bestimmten Aktionen
Wartungsmethoden:
- Das Öl muss sauber sein.
- Das Filterelement sollte regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.
- Prüfen Sie, ob die Elektromagnetspule überhitzt oder durchgebrannt ist.
- Prüfen Sie, ob der Ventileinsatz aufgrund von Verunreinigungen festsitzt.
- Prüfen Sie, ob Stecker und Verkabelung locker sind.
5) Wartung von Zylinder und Dichtung
Häufige Zylinderprobleme:
- Kolbenstangenverschleiß
- Alternde Dichtungen
- Interne Leckage im Zylinder
- Undichtigkeit der Endabdeckung
- Asynchrone Bewegung
Wartungspunkte:
- Halten Sie die Kolbenstange sauber und vermeiden Sie das Anhaften von Eisenspänen und Schlamm.
- Verhindern Sie, dass harte Gegenstände die Kolbenstangenoberfläche zerkratzen.
- Ersetzen Sie alternde Dichtungen umgehend.
- Jede ungewöhnliche Bewegung eines einzelnen Zylinders ist umgehend zu untersuchen. Der Betrieb mit defekten Zylindern darf nicht über längere Zeiträume erfolgen.
7. Wartung und Einstellung des Schermessers
Die Messer sind die „zentralen Verschleißteile“ einer hydraulischen Blechschere.
1) Anzeichen von Klingenverschleiß
- Verstärkte Gratbildung an der Scherfläche
- Weißwerden und Einreißen der Schnittwunde
- Zum Schneiden ist ein höherer Druck erforderlich.
- Dümmeres und schwereres Schergeräusch
- Einrollen und Absplittern der Klingenkante
2) Methoden zur Klingenwartung
- Reinigen Sie die Schneide regelmäßig von Oxidschichten, Öl und Ablagerungen.
- Prüfen Sie, ob die Schrauben der Klinge fest angezogen sind.
- Prüfen Sie die Parallelität und den Abstand zwischen den oberen und unteren Rotorblättern.
- Je nach Verschleißzustand sollten die Klingen je nach Bedarf ausgetauscht, geschärft oder ersetzt werden.
- Sollten lokale Absplitterungen festgestellt werden, stoppen Sie die Maschine und prüfen Sie, ob harte Fremdkörper durchtrennt wurden.
3) Bedeutung des Blattspalts
Zu großer Klingenabstand:
- Vermehrte Grate
- Rau geschnittene Oberfläche
- Schlechte Scherqualität
Unzureichender Klingenabstand:
- Beschleunigter Klingenverschleiß
- Wärmeerzeugung
- Erhöhte Belastung
- Leichteres Ausbrechen der Klinge
4) Grundsätze der Klingenverstellung
- Je nach Plattendicke und Material anpassen.
- Dünne Platten und weiche Materialien erfordern im Allgemeinen eine angemessenere Spaltkontrolle.
- Bei hochfesten Werkstoffen sollte ein etwas größerer Abstand eingehalten werden.
- Nach der Justierung muss ein Probeschnitt durchgeführt und die Abmessungen sowie die Schnittfläche erneut überprüft werden.
Die genauen Toleranzwerte sollten in erster Linie dem Gerätehandbuch und den Empfehlungen des Klingenherstellers entnommen werden, da es erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Stahlsorten, Dicken und Klingenmaterialien gibt.
8. Wartung des Hinteranschlagsystems
Der Hinteranschlag dient der Festlegung der Schnittlänge und ist ein entscheidender Faktor für die Maßgenauigkeit.
1) Häufige Probleme
- Ungenaue Positionierungsabmessungen
- Jack-on/jam jamming
- Verschleiß der Führungsschiene
- Erhöhtes Spindelspiel
- Motor- oder Encoderfehlfunktion
2) Wartungspunkte
- Halten Sie Führungsschienen und Gewindespindeln sauber.
- Regelmäßige Schmierung
- Prüfen Sie den Synchrongetriebemechanismus auf Lockerheit.
- Hinterachs-Kollisionsbegrenzer prüfen
- Positionsgenauigkeit regelmäßig überprüfen
3) Was ist bei Genauigkeitsabweichungen als Erstes zu überprüfen?
- Gibt es mechanisches Spiel?
- Befinden sich Staub oder Metallspäne, die die Führungsschiene blockieren?
- Gibt es eine Änderung der Encoderparameter?
- Gibt es einen Schrittverlust des Motors oder einen Getriebeschlupf?
- Gibt es Inkonsistenzen bei der Werkstückkontaktmethode?
9. Wartung der elektrischen Anlage
1) Wartung des Schaltschranks
- Halten Sie den Schrank trocken und sauber.
- Staub umgehend entfernen.
- Überprüfen Sie Lüfter und Kühler.
- Verhindern Sie, dass Ölnebel und Feuchtigkeit in den Schaltschrank gelangen.
2) Verkabelung und Komponenten
- Prüfen Sie, ob die Anschlüsse locker sind.
- Prüfen Sie auf Kontaktkorrosion.
- Prüfen Sie auf Relaisalterung.
- Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit des Leitungsschutzschalters und der Sicherungen.
- Überprüfen Sie die Zuverlässigkeit des Not-Aus-Schaltkreises.
3) Sensoren und Endschalter
- Prüfen Sie, ob die Position des Endschalters abweicht.
- Prüfen Sie, ob der Näherungsschalter locker sitzt.
- Prüfen Sie, ob das Kabel des Fußschalters beschädigt ist.
- Prüfen Sie die Wirksamkeit der Sicherheitstürverriegelung.
4) Häufige elektrische Anomalien
- Plötzliche Gerätestörung.
- Alarm anzeigen.
- Hinteranschlag kehrt nicht in die Nullstellung zurück.
- Ungewöhnliche Materialpressung oder Werkzeughalterbewegung.
- Motorüberlastungsschutz löst aus.
Bei der Fehlersuche in elektrischen Anlagen empfiehlt es sich, zunächst Folgendes zu überprüfen:
- Ist das Netzteil in Ordnung?
- Wurde der Not-Aus-Schalter zurückgesetzt?
- Ist der Sicherheitskreis geschlossen?
- Wie lautet der Alarmcode?
- Sind die relevanten Sensoren und Ausgabepunkte in Ordnung?
10. Instandhaltung der mechanischen Struktur
1) Führungsschienen und Gleitflächen
- Sauber halten. Regelmäßig schmieren.
- Verhindern, dass Metallspäne in die Führungsschienen gedrückt werden.
- Auf Abnutzungsspuren und Kratzer prüfen.
2) Befestigungselemente
- Ankerbolzen
- Klingenbolzen
- Druckplattenbolzen
- Motorbefestigungsschrauben
- Kupplungsbolzen
- Hinteranschlag-Befestigungsschrauben
Diese Schrauben sollten regelmäßig nachgezogen werden, da sie sich nach längerer Einwirkung von Stößen und Vibrationen lösen können.
3) Rahmen
- Auf ungewöhnliche Risse prüfen.
- Nach längerer starker Belastung auf Verformungen prüfen.
- Auf Ebenheit prüfen.
- Prüfen Sie auf Setzungen des Fundaments.
11. Schmierstoffwartung
Schmierung ist der Schlüssel zur längeren Lebensdauer vieler Geräte.
1) Schmierungsbedürftige Teile
- Führungsschienen
- Leitspindeln
- Schieberegler
- Scharniere
- Lagergehäuse
- Hinterachsgetriebemechanismus
- Anschlusspunkte des Druckmechanismus
2) Schmierstoffbedarf
- Verwenden Sie das vorgeschriebene Schmierfett oder Schmieröl.
- Um Staubansammlungen zu vermeiden, sollten Sie nicht zu viel verwenden.
- Verwenden Sie nicht zu wenig Öl, um Trockenreibung zu vermeiden.
- Vor dem Schmieren altes Öl und Verunreinigungen entfernen.
3) Häufige Fehler
- Missbrauch von Mischfett und Maschinenöl.
- Zu viel Schmiermittel wird verwendet, was zu Spritzern und Verunreinigungen führt.
- Öl hinzufügen, ohne vorher zu reinigen.
- Fehlende Schmierstellen.
12. Präzisionswartung und -kalibrierung
Bei längerem Gebrauch nimmt die Präzision einer Schermaschine naturgemäß ab, sodass eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich wird.
1) Zu prüfende Präzisionspunkte
- Scherung Senkrechtheit
- Scherung Geradheit
- Wiederholgenauigkeit der Hinteranschlagpositionierung
- Parallelität von Ober- und Unterblatt
- Gleichmäßigkeit des Klingenspalts
- Gleichmäßigkeit der Anpresskraft
2) Ablauf zur Fehlerbehebung bei Präzisionsproblemen
- Zuerst den Klingenverschleiß prüfen.
- Überprüfen Sie anschließend den Klingenspalt.
- Überprüfen Sie anschließend die Hinteranschlagpositionierung.
- Überprüfen Sie anschließend den Druckmechanismus.
- Überprüfen Sie anschließend die Stabilität des Hydraulikdrucks.
- Abschließend das Gerüst und das Fundament überprüfen.
Häufig liegt die mangelnde Präzision nicht an einer „defekten Maschine“, sondern an einem Problem mit einer der folgenden Komponenten: Klingen, Spalt, Positionierung oder Druckklemmung.
13. Häufige Fehler und Fehlerbehebung an Blechscheren
1) Große Grate beim Scheren
Mögliche Ursachen:
- Stumpfe Klinge
- Zu großer Klingenabstand
- Hohe Härte des Blechmaterials
- Instabile Klemmung
Lösungen:
- Prüfen und schärfen oder ersetzen Sie die Klinge.
- Stellen Sie den Klingenabstand neu ein.
- Prüfen Sie den Klemmzylinderdruck
- Überprüfen Sie die Blechdicke und das Material.
2) Übermäßiger Gerätelärm
Mögliche Ursachen:
- Kavitation in Hydraulikpumpen
- Unzureichendes Öl
- Kontaminiertes Öl
- Exzentrische Kupplung
- Einschlag der Ventilbaugruppe
Lösungen:
- Ölstand und Saugleitung prüfen
- Öl wechseln oder filtern
- Prüfen Sie die Ausrichtung von Pumpe und Motor.
- Reinigen Sie die Ventilbaugruppe
3) Schwache Scherung
Mögliche Ursachen:
- Unzureichender Systemdruck
- Pump-Kleidung
- Ventilleckage
- Überhitztes Öl
- Ungewöhnliche Motordrehzahl
Fehlerbehebung:
- Druckeinstellung prüfen
- Pumpe und Ventil prüfen
- Öltemperatur und Kühlung prüfen
- Motor und Netzteil prüfen
4) Ungenaue Positionierung des Hinteranschlags
Mögliche Ursachen:
- Verschleiß der Leitspindel
- Verschmutzte Führungsschiene
- Abnormale motorische Parameter
- Encoderproblem
- Lose mechanische Teile
Fehlerbehebung:
- Reinigen und schmieren
- Den Mechanismus festziehen.
- Neu kalibrieren
- Geber und Antrieb prüfen
5) Stark überhitztes Hydrauliköl
Mögliche Ursachen:
- Anhaltende Überlastung
- Leckage an internen Ventilen
- Verstopfung des Ölkreislaufs
- Kühlausfall
- Falscher Ölstand
Fehlerbehebung:
- Reduzierung der kontinuierlichen Arbeitsintensität
- Reinigen Sie das Kühlsystem
- Filterelement austauschen
- Untersuchen Sie interne Leckstellen
14. Sicherheitsanforderungen für die Wartung von hydraulischen Blechscheren
Sicherheit muss bei Wartungsarbeiten stets oberste Priorität haben.
1) Strom ausschalten und herunterfahren
- Vor jeglichen Reparaturen, dem Austausch von Klingen, Justierungen oder Reinigungsarbeiten muss die Stromzufuhr unterbrochen werden.
- Das Hydrauliksystem muss drucklos gemacht werden.
- Verhindern Sie ein versehentliches Auslösen und ein plötzliches Herabfallen des Klingenhalters.
2) Klingenhalterung
- Wenn sich der Klingenhalter zur Wartung in der oberen Position befindet, muss eine zuverlässige mechanische Abstützung verwendet werden.
- Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf den Hydraulikdruck, um die Position zu halten.
3) Verletzungen vorbeugen
- Fassen Sie nicht in den Bereich der Klingenschneide, des Materialpressbereichs oder des Hinteranschlags.
- Verhindern Sie ein versehentliches Auslösen beim Überprüfen des Fußschalters.
4) Ölschäden vorbeugen
- Hochdruck-Hydraulikölspritzer sind extrem gefährlich.
- Berühren Sie die Hochdruckölleitungen beim Prüfen auf Lecks nicht direkt mit den Händen.
- Die Maschine sofort stoppen, wenn Ölspritzer festgestellt werden.
5) Sicherheit beim Klingenwechsel
- Hebezeuge oder Hilfsmittel verwenden. Das Sägeblatt ist schwer.
- Versuchen Sie nicht, es anzuheben oder aufzuhebeln.
- Verhindern Sie, dass die Klingenkante während der Montage absplittert oder bricht.
15. Langzeit-Abschaltung und -Wiederinbetriebnahme
Falls die Geräte für einen bestimmten Zeitraum abgeschaltet werden müssen, wird Folgendes empfohlen:
Vor dem Herunterfahren:
- Reinigen Sie die Geräte.
- Tragen Sie Rostschutzöl auf freiliegende Metalloberflächen auf.
- Je nach Bedarf entleeren oder unter Druck setzen.
- Die Stromversorgung unterbrechen.
- Mit einer Staubschutzhülle abdecken.
Während des Herunterfahrens:
- Regelmäßig auf Öllecks prüfen.
- Vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Staub schützen.
- Die Baustelle muss trocken bleiben.
Vor dem Neustart:
- Prüfen Sie die Qualität des Hydrauliköls.
- Elektrische Isolierung prüfen.
- Alle Schmierstellen prüfen.
- Durch manuelles Antippen lässt sich der normale Betrieb bestätigen.
- Zuerst unter geringer Last laufen lassen, dann die normale Produktion wieder aufnehmen.
16. Praktische Vorschläge zur Verlängerung der Lebensspanne
- Überdimensionierte Scherung vermeiden
Das Scheren von übermäßig dicken Platten oder hochfesten Werkstoffen über einen längeren Zeitraum verkürzt die Lebensdauer der Klingen und des Hydrauliksystems erheblich.
- Vermeiden Sie häufiges Leerlauf-Treten
Zu viele ineffektive Bewegungen verschlimmern die mechanischen Stöße und den Ventilverschleiß.
- Vermeiden Sie längeren Betrieb bei Fehlfunktionen.
Öllecks, ungewöhnliche Geräusche, große Grate und ungenaue Positionierung werden sich mit der Zeit verschlimmern.
- Hydraulikflüssigkeit sauber halten
Viele Hydraulikausfälle sind im Wesentlichen auf Verunreinigungen zurückzuführen.
- Nach dem Klingenwechsel immer einen Probeschnitt durchführen.
Testen Sie zunächst ein kurzes Stück, dann ein Stück in normaler Länge. Gehen Sie erst dann zur Serienproduktion über, wenn keine Auffälligkeiten festgestellt wurden.
- Regelmäßige Kalibrierung der Genauigkeit
Warten Sie nicht, bis es zu gravierenden Maßabweichungen kommt, bevor Sie das Problem angehen.
- Ein Instandhaltungsverantwortungssystem einrichten
Die Bediener sind für die täglichen Kontrollen zuständig, die Wartungsarbeiter für die wöchentlichen und monatlichen Kontrollen und die Vorgesetzten für die Aufzeichnung und Überprüfung.
17. Zusammenfassung
Wartung der Schermaschine = Hydraulische Reinigung + Klingenmanagement + Präzisionssteuerung + Präventionsmechanismus
Die Kernaufgaben bei der Wartung von hydraulischen Blechscheren sind „die Reinigung des Ölkreislaufs, der Schutz der Klingen, die Aufrechterhaltung der Genauigkeit, die Temperaturkontrolle, die Sicherstellung der Schmierung und die zeitnahe Dokumentation“.
Wenn diese 6 Punkte gut umgesetzt werden, lassen sich die Ausfallraten der Geräte deutlich reduzieren und eine stabilere Scherqualität sowie eine längere Lebensdauer gewährleisten.
Kernziele:
- Sicherstellen der Schergenauigkeit
- Verlängerung der Lebensdauer der Geräte
- Ausfallrate reduzieren
- Gewährleisten Sie einen sicheren Betrieb
Grundprinzipien:
- Vorbeugen ist besser als Heilen
- Kombinierte regelmäßige Inspektionen
- Schmierpriorität
- Reinigung ist Instandhaltung
- Nachverfolgbare Aufzeichnungen




