Inhaltsverzeichnis
Eine hydraulische CNC-Biegemaschine ist ein Gerät zur Blechbearbeitung, das ein hydraulisches Antriebssystem verwendet, um einen Schlitten auf und ab zu bewegen und so Druck auf die Bleche durch obere und untere Matrizen auszuüben, um die Bleche auf einen vorgegebenen Winkel und eine vorgegebene Größe zu biegen.
Dieses Handbuch gilt für gängige hydraulische CNC-Biegemaschinen, einschließlich gewöhnlicher hydraulischer CNC-Biegemaschinen und servohydraulischer Biegemaschinen. Hybrid-hydraulisch-elektrische Biegemaschinenund Maschinen, die mit CNC-Systemen wie ESA, DELEM, Cybelec und SC EL ausgestattet sind.
Die spezifische Bedienoberfläche kann je nach Hersteller, Presskraft, Achsenanzahl und CNC-System variieren. Daher sollten im praktischen Betrieb die Schaltpläne, Hydraulikschemata, CNC-Systemhandbücher und die zugehörigen technischen Dokumente des Geräteherstellers konsultiert werden.
1. Wesentliche Kenntnisse, die Bediener beherrschen müssen
Vor Betriebsaufnahme sollten sich die Bediener mit Folgendem vertraut machen:
- Geräteaufbau und Bezeichnungen der Hauptkomponenten
- Grundlegende Bedienungsabläufe des CNC-Systems
- Montage, Justierung und Verwendung von Biegeformen
- Plattenmaterial, Dicke und Abmessungen
- Zusammenhang zwischen Biegekraft und Gerätetonnage
- Zusammenhang zwischen V-Nutbreite, Blechdicke und Biegeradius
- Zusammenhang zwischen Biegewinkel und Rückfederung
- Betriebsweise des Hinteranschlagsystems
- Grundlegende Anforderungen an die Hydraulik- und Schmiersysteme
- Lage des Not-Aus-Schalters und der Sicherheitseinrichtungen
- Gängige Alarmmeldungen und grundlegende Handhabungsmethoden
Ungeschultes Personal darf die Geräte nicht selbstständig bedienen.
2. Übersicht über hydraulische CNC-Biegemaschinen
Eine hydraulische CNC-Biegemaschine ist eine Blechbearbeitungsmaschine, die ein Hydrauliksystem verwendet, um einen Schlitten auf und ab zu bewegen und so Druck auf das Blech durch obere und untere Matrizen auszuüben. Dadurch wird eine plastische Verformung erzielt und somit ein bestimmter Biegewinkel und eine bestimmte Größe erreicht.
Eine typische Maschine besteht im Wesentlichen aus folgenden Systemen:
- Rahmensystem
- Gleitsystem
- Hydrauliksystem
- CNC-System
- Hinteranschlagsystem
- Das System
- Arbeitstabelle und Vergütungssystem
- Elektrisches Steuerungssystem
- Sicherheitsschutzsystem
- Schmiersystem
- Fußschalter und Bedienelement
Moderne CNC-Biegemaschinen realisieren typischerweise Funktionen wie die synchrone Steuerung der Y1/Y2-Achse, die Steuerung des Hinteranschlags der X-Achse, die Höhensteuerung der R-Achse, die Steuerung des seitlichen Anschlags der Z1/Z2-Achse und den Ausgleich der Durchbiegung des Arbeitstisches.
3. Hauptkomponenten der CNC-hydraulischen Abkantpresse
Eine typische hydraulische CNC-Biegemaschine besteht im Wesentlichen aus folgenden Teilen:
1) Rahmen
Der Rahmen besteht typischerweise aus linken und rechten Seitenplatten, einem Arbeitstisch, Verbindungsstrukturen und einem oberen Querträger, die das tragende Fundament der gesamten Biegemaschine bilden.
Die Rahmensteifigkeit hat direkten Einfluss auf:
- Biegegenauigkeit
- Konsistenz des Biegewinkels
- Langzeitstabilität
- Anlagenzuverlässigkeit bei außermittigen Belastungen
2) Schieberegler
Der Schieber hält die obere Matrize und bewegt sich unter dem Antrieb des Hydrauliksystems auf und ab.
Beim Biegen bewegt sich der Schieber nach unten und drückt die obere Matrize zwischen das Blech und die untere Matrize, wodurch der Biegevorgang abgeschlossen wird.
3) Arbeitstisch
Der Arbeitstisch hält die untere Matrize und trägt die beim Biegen entstehende Hauptreaktionskraft.
Einige High-End-Hydraulik-CNC-Biegemaschinen sind mit mechanischen oder hydraulischen Kompensationssystemen ausgestattet, um die Gleichmäßigkeit des Winkels zwischen Mitte und Enden beim Biegen langer Platten zu verbessern.
4) Hydrauliksystem
Ein Hydrauliksystem umfasst typischerweise:
- Hydraulikpumpe
- Motor
- Hydraulikventilbaugruppe
- Öltank
- Ölleitungen
- Hydraulikzylinder
- Druckerfassungs- und Steuerungskomponenten
Das Hydrauliksystem ist für die Erzeugung und Steuerung der für die Bewegung des Schlittens benötigten Energie verantwortlich.
5) CNC-System
Das CNC-System ist die zentrale Steuereinheit der Anlage.
Je nach Konfiguration kann Folgendes erreicht werden:
- Bearbeitung des Biegeprogramms
- Winkelsteuerung
- Hinteranschlagpositionierung
- Mehrprozess-Automatikbetrieb
- Die Parameterverwaltung
- Berechnung der Biegesequenz
- Achsenpositionssteuerung
- Produktionszählung
- Alarmdiagnose
- Parametersicherung usw.
6) Hinteranschlagsystem
Der Hinteranschlag dient zur Bestimmung der Biegeposition des Blechs.
Gängige Achsenkonfigurationen sind:
- X-Achse: Steuert die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Hinteranschlags.
- R-Achse: Steuert die Auf- und Abwärtsbewegung des Anschlagfingers
- Z1/Z2-Achsen: Steuern die Positionen des linken und rechten Anschlagfingers
Die tatsächliche Achsenkonfiguration richtet sich nach dem Typenschild des Geräts und der Konfiguration des CNC-Systems.
7) Stirbt
Biegewerkzeuge umfassen typischerweise:
- Oberer Würfel
- Unterer Stempel
- V-förmiger Untermatrize
- Multi-V-Unterbau
- Spezielle Formwerkzeuge.
Die Wahl der Form beeinflusst direkt den Biegewinkel, den Innenradius, die Biegekraft und die Formqualität.
4. Sicherheitsprüfung vor Inbetriebnahme
Vor Inbetriebnahme der Maschine muss eine umfassende Inspektion durchgeführt werden. Die Produktion darf nicht direkt aufgenommen werden.
1) Inspektion des mechanischen Systems
Überprüfen:
- Prüfen Sie den Rahmen auf offensichtliche Verformungen.
- Prüfen Sie, ob die oberen und unteren Matrizen sicher montiert sind.
- Prüfen Sie die Matrizen auf Risse, abgeplatzte Ecken oder starken Verschleiß.
- Prüfen Sie die Sauberkeit des Arbeitstisches.
- Prüfen Sie, ob der Bewegungsbereich des Gleitblocks durch Hindernisse blockiert ist.
- Prüfen Sie den Hinteranschlagbereich auf Fremdkörper.
- Prüfen Sie, ob die mechanischen Verbindungsschrauben locker sind.
- Prüfen Sie die Unversehrtheit der Schutzvorrichtungen.
2) Inspektion des Hydrauliksystems
Überprüfen:
- Prüfen Sie den normalen Hydraulikölstand.
- Auf beschädigte Ölleitungen prüfen.
- Prüfen Sie die Verbindungsstellen auf Undichtigkeiten.
- Prüfen Sie die Hydraulikzylinder auf offensichtliche Öllecks.
- Prüfen Sie, ob von der Hydraulikstation ungewöhnliche Geräusche ausgehen.
- Prüfen Sie, ob die Hydrauliköltemperatur im zulässigen Bereich liegt.
- Bei Feststellung schwerwiegender Öllecks darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden.
3) Inspektion der elektrischen Anlage
Überprüfen:
- Ob die Versorgungsspannung den Geräteanforderungen entspricht.
- Ob der Elektroschrank in Ordnung ist.
- Ob die Erdung zuverlässig ist.
- Ob die Kabel beschädigt sind.
- Ob das Bedienfeld normal funktioniert.
- Ob sich der Not-Aus-Knopf in der gelösten Position befindet.
- Ob Sicherheitslichtvorhänge und andere Schutzvorrichtungen normal sind.
4) Inspektion der Arbeitsumgebung
Folgende Gegenstände dürfen nicht um die Geräte herum angehäuft werden:
- Altblech
- Werkzeuge
- Ölfässer
- Kabel
- Brennbare Materialien
- Verschiedene Artikel, die nicht mit der Produktion zusammenhängen.
Der Arbeitsbereich sollte über ausreichend Beleuchtung und Durchgangsfreiheit verfügen.
5. Korrekte Startprozedur
Eine typische hydraulische CNC-Biegemaschine kann in folgender Reihenfolge in Betrieb genommen werden:
Schritt 1: Hauptstrom anschließen
Schalten Sie die Hauptstromversorgung des Geräts ein.
Prüfen Sie, ob der Schaltschrank, das Steuerungssystem und die zugehörigen Kontrollleuchten normal funktionieren.
Schritt 2: CNC-System starten
Starten Sie die CNC-Steuerung und warten Sie, bis das System initialisiert ist.
Bedienen Sie während des Systemstarts keine anderen Funktionen.
Schritt 3: Not-Aus-Schalter lösen
Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass sich keine Personen oder Hindernisse in der Nähe des Geräts befinden, lassen Sie den Not-Aus-Knopf los.
Schritt 4: Hydrauliksystem starten
Drücken Sie den Startknopf der Hydraulikpumpe.
Prüfen Sie, ob das Hydrauliksystem folgende Merkmale aufweist:
- Ungewöhnliche Geräusche
- Starke Vibrationen
- Ölleck
- Abnormaler Druck
- Alarmmeldungen
Schritt 5: Geräterückführung zum Referenzpunkt
Manche CNC-Abkantpresse Biegemaschinen benötigen nach dem Anfahren eine Rückkehr zum Referenzpunkt.
Folgen Sie den Anweisungen des CNC-Systems, um die korrekte mechanische Positionsreferenz für jede Steuerachse festzulegen.
Schritt 6: Leerlaufprüfung
Führen Sie einen risikoarmen Leerlauflauf ohne Blechteile durch, um dies zu überprüfen:
- Auf- und Abwärtsbewegung des Schiebers
- Rückanschlagbewegung
- Achsenpositionierung
- CNC-Systemanzeige
- Sicherheitsschutzvorrichtungen
Die Produktion kann erst beginnen, wenn sichergestellt ist, dass alles normal verläuft.
6. Vorbereitung des Blechmaterials vor dem Biegen
Die Biegequalität hängt nicht nur von der Biegemaschine, sondern auch vom Blechmaterial selbst ab.
Vor der Weiterverarbeitung sollten folgende Punkte bestätigt werden:
1) Material
Gängige Materialien sind:
- Q235 Kohlenstoffstahl
- Q355 hochfester Stahl
- Edelstahl
- Aluminiumplatte
- Kupferplatte
- Verzinktes Blech usw.
Unterschiedliche Materialien weisen unterschiedliche Streckgrenzen und Rückfederungseigenschaften auf.
1) Material
Gängige Materialien sind:
- Q235 Kohlenstoffstahl
- Q355 hochfester Stahl
- Edelstahl
- Aluminiumplatte
- Kupferplatte
- Verzinktes Blech usw.
Unterschiedliche Materialien weisen unterschiedliche Streckgrenzen und Rückfederungseigenschaften auf.
2) Blechmaterialdicke
Die tatsächliche Blechdicke muss überprüft werden; man kann sich nicht allein auf das Materialetikett verlassen.
Beispielsweise kann ein Plattenmaterial mit einer Nenndicke von 3 mm eine gewisse Toleranz in seiner tatsächlichen Dicke aufweisen.
3) Plattenmateriallänge
Prüfen Sie, ob die Blechmateriallänge der effektiven Arbeitslänge der Biegemaschine und den Prozessanforderungen entspricht.
4) Oberfläche des Plattenmaterials
Prüfen Sie Folgendes:
- Kratzer
- Rost
- Verbrannte Grate
- Schweißschlacke
- Ölflecken
- Oxidschicht
Bei Werkstücken mit hohem dekorativen Wert sollten Schutzfolien, weiche Unterlagen usw. verwendet werden, um Werkzeugabdrücke zu vermeiden.
7. Auswahl der Biegeform
Die Auswahl des Werkzeugs ist ein entscheidender Schritt beim Biegen.
1) Auswahl der unteren V-Nut basierend auf der Plattendicke
Im Allgemeinen führt eine breitere V-Nut zu einem größeren Innenradius (R) beim Biegen, was wiederum die erforderliche Biegekraft verändert.
Bei der Auswahl der richtigen V-Nut müssen folgende Aspekte umfassend berücksichtigt werden:
- Plattendicke
- Material
- Biegeradius
- Biegewinkel
- Biegekraft
- Zulässige Belastung
Man kann nicht einfach davon ausgehen, dass „je größer die V-Nut, desto besser“.
2) Auswahl des oberen Würfels
Auswahl anhand der Werkstückstruktur:
- Standard-Geradmatrize
- Spitzstempel
- Adlerschnabel-Säuge
- Schwanenhals-Stanze
- Segmentierter Die
- Spezialformwerkzeug
Bei Werkstücken wie Kästen, tiefen Nuten und U-förmigen Teilen sollte besonders darauf geachtet werden, ob die obere Matrize mit dem Werkstück kollidiert.
8. Installationsvorgang der Die
1) Vor der Installation
Schalten Sie unnötige Bewegungsfunktionen aus und vergewissern Sie sich, dass sich das Gerät in einem sicheren Zustand befindet.
Sauber:
- Oberer Werkzeugspannbereich
- Unterer Werkzeugeinbaubereich
- Kontaktfläche des Chips
2) Einbau der oberen Matrize
Setzen Sie die obere Matrize korrekt in die Vorrichtung für die obere Matrize ein.
Inspektion:
- Würfelrichtung
- Die Länge
- Verriegelungsstatus des Werkzeugs
- Würfelhöhe
- Position des Die-Segments
3) Bauen Sie die untere Matrize ein.
Montieren Sie die untere Matrize auf dem Arbeitstisch.
Prüfen Sie, ob der untere Würfel folgendes ist:
- Stabile Platzierung
- Zuverlässige Verriegelung
- V-Nutrichtung konsistent
- Korrekte Verbindung jedes Segments
4) Würfelausrichtung
Überprüfen Sie nach der Installation, ob die Mittellinien der oberen und unteren Matrize ausgerichtet sind.
Das Biegen unter hohem Druck ist verboten, wenn die Matrize nicht ordnungsgemäß ausgerichtet ist.
9. Einstellungen des Biegeprogramms
Hydraulische CNC-Biegemaschinen arbeiten typischerweise mit einem programmierten Produktionsverfahren.
Ein vollständiges Biegeprogramm umfasst üblicherweise Folgendes:
- Materialparameter
- Plattendicke
- Werkstücklänge
- Biegewinkel
- Biegeradius
- Die Informationen
- Hinteranschlagposition
- Biegesequenz
- Bewegungsparameter für jede Achse
- Druck- oder Biegekraft
- Geschwindigkeitsparameter
- Kompensationsparameter
10. Einstellungen des Biegewinkels
Zum Beispiel, um ein Werkstück mit einer 90°-Biegung zu bearbeiten.
Der Zielwinkel sollte im Programm eingegeben werden.
Bitte beachten Sie jedoch:
Die vom CNC-System angezeigte Winkeldefinition muss mit dem jeweiligen System übereinstimmen.
Unterschiedliche Systeme können unterschiedliche Definitionen für Winkel, Innenwinkel, Außenwinkel und Koordinatenrichtungen verwenden. Daher sollte bei der erstmaligen Verwendung eines neuen Systems oder Programms eine Probebiegung durchgeführt werden.
11. Hinteranschlageinstellungen
Der Hinteranschlag ist ein entscheidender Mechanismus zur Kontrolle der Biegemaße.
Während des Betriebs:
- Eingabezieldimension
- Das System berechnet die entsprechende Achsenposition.
- Hinteranschlag bewegt sich automatisch
- Der Bediener prüft die tatsächliche Position.
- Blech platzieren
- Das Blech muss fest am Anschlagfinger anliegen.
- Biegen
Bei komplexen Werkstücken sollten je nach Biegefolge unterschiedliche Anschlagpositionen eingestellt werden.
12. Probebiegevorgang
Vor der eigentlichen Serienproduktion muss ein Probebiegevorgang durchgeführt werden.
Empfohlene Vorgehensweise:
Programmeingabe → Trockenlauf → Probebiegen eines Einzelteils → Maßprüfung → Winkelprüfung → Parameterkorrektur → Freigabe des ersten Teils → Serienfertigung
Wichtige Punkte, die beim Probebiegen zu überprüfen sind:
- Biegewinkel
- Biegelänge
- Zusammenhang zwischen Lochposition und Biegelinie
- Innenradius
- Aussehen
- Oberflächeneindrückung
- Dimensionsbeziehung zwischen mehreren Biegungen.
13. Standardverfahren für Biegevorgänge
Bei der formalen Produktion kann folgendes Verfahren befolgt werden:
1) Lies die Zeichnung.
Bestätigen:
- Material
- Dicke
- Gesamtlänge
- Biegedimension
- Biegewinkel
- Biegerichtung
- Menge
- Anforderungen an das Erscheinungsbild
2) Überprüfen Sie das Programm
Prüfen Sie, ob das Programm mit dem aktuellen Werkstück kompatibel ist.
3) Überprüfen Sie den Schimmel.
Prüfen Sie, ob das Formmodell mit dem Programm übereinstimmt.
4) Legen Sie das Blech auf
Legen Sie das Blech stabil auf den Arbeitstisch.
5) Richten Sie den Hinteranschlag aus.
Die Bezugskante des Blechs muss den Hinteranschlag berühren.
6) Biegen einleiten
Bedienen Sie die Maschine mit den Hand- oder Fußsteuerungselementen gemäß den Konstruktionsvorgaben des Geräts.
7) Vollständiges Biegen
Der Schieber kehrt in die sichere Position zurück.
8) Werkstück entnehmen
Wählen Sie geeignete Handhabungsmethoden, die auf Gewicht und Abmessungen des Werkstücks basieren.
9) Inspektion
Maße und Winkel prüfen.
10) Massenproduktion
Die Serienproduktion beginnt erst, nachdem das erste Teil als qualifiziert bestätigt wurde.
14. Vorsichtsmaßnahmen beim Biegen
1) Überladung ist strengstens verboten
Die Biegekraft darf die Nennkapazität des Geräts nicht überschreiten.
Besonders zu beachten: Die Presskraft einer Biegemaschine bedeutet nicht, dass sie für jede Länge, jedes Material oder jede V-Nut geeignet ist.
Die Biegekraft hängt von folgenden Faktoren ab:
- Materialstärke
- Blechdicke
- Biegelänge
- Untere Matrize V-Nut
- Biegemethode
- Biegeradius
2) Ungleichmäßige Beladung vermeiden
Bei langen Werkstücken sollte die Krafteinwirkung möglichst gleichmäßig verteilt werden.
Starke ungleichmäßige Belastung kann zu Folgendem führen:
- Würfelschaden
- Anomale Schieberkraft
- Verformung des Arbeitstisches
- Abnahme der Gerätegenauigkeit
3) Hände dürfen nicht in Gefahrenbereiche gebracht werden.
Während der Bewegung des Schiebers ist es strengstens verboten, Hände, Finger oder andere Körperteile zwischen die oberen und unteren Stempel zu bringen.
4) Das Berühren beweglicher Teile ist verboten.
Während des Betriebs der Geräte dürfen folgende Teile nicht berührt werden:
- Schieberegler
- Hinteranschlag
- Sterben
- Hydraulikzylinder
- Kupplung
- Andere bewegliche Teile
15. Umgang mit Biegerückfederung
Metallbleche weisen nach dem Biegen typischerweise eine gewisse Rückfederung auf.
Beträgt der Zielwinkel beispielsweise 90°, kann das Material nach dem Nachlassen des Drucks auf 92° oder andere Winkel zurückfedern.
Der Grad der Rückfederung hängt zusammen mit:
- Materialart
- Materialstärke
- Blechdicke
- Biegeradius
- V-Nutbreite
- Biegemethode
Gängige Anpassungsmethoden:
Dies kann erreicht werden durch:
- Den Biegewinkel verändern.
- Die Biegetiefe anpassen.
- Hinzufügung einer Entschädigung.
- Die Form modifizieren.
- Die V-Nut ändern.
- Optimierung der Biegesequenz.
- Verbesserung des Endwinkels.
In der tatsächlichen Produktion sollten stabile Prozessparameter auf der Grundlage von Biegeversuchen ermittelt werden.
16. Prüfung der Biegequalität
Die Qualitätsprüfung sollte sowohl am ersten Stück als auch an den Chargenprodukten durchgeführt werden.
1) Maßprüfung
Gebraucht:
Messschieber, Stahllineal, Tiefenmesser, Höhenmesser, Koordinatenmessgerät, Spezialprüfwerkzeuge. Kritische Maße prüfen.
2) Winkelprüfung
Gebraucht:
Elektronischer Winkelmesser, digitaler Winkelmesser, Winkelmessgerät, Spezialprüfgeräte.
3) Sichtprüfung
Überprüfen:
Risse, Eindellungen, Kratzer, Verformungen, Grate, Formspuren, Oberflächenbeschädigungen.
17. Häufige Biegefehler und Lösungen
Referenztabelle:
Probleme | Mögliche Ursachen | Lösungen |
Biegewinkel zu groß | Übermäßige Rückfederung | Biegetiefe erhöhen oder Winkelkompensation durchführen |
Biegewinkel zu klein | Übermäßige Kompression | Verringerung des Abwärtsdrucks |
Inkonsistente linke und rechte Winkel | Ungewöhnlicher Stress oder Kompensation | Überprüfung des Rahmens, der Matrize und des Kompensationssystems |
Falsche Biegeabmessungen | Falsche Hinteranschlagposition | Die X-Achse prüfen und anhalten |
Einkerbungen am Werkstück | Ungeeignete Form | Austausch gegen eine geeignete Matrize oder Durchführung von Schutzmaßnahmen |
Gerissenes Werkstück | Unzureichender Radius oder ungeeignetes Material | Vergrößerung des Radius (R-Winkel) oder Anpassung des Prozesses |
Verdrehtes Werkstück | Ungleichmäßiges Material, Schimmel oder Spannung | Anpassen der Werkzeug- und Biegesequenz |
Allmählich abweichende Abmessungen nach mehreren Biegungen | Ungeeignete Prozessabfolge oder Positionierungsmethode | Optimierung der Biegesequenz |
Instabile Hinteranschlagspositionierung | Maschinenfreigabe oder abnormaler Antrieb | Überprüfung der Getriebesystem- und Wellenparameter |
Fehlfunktion des Schiebers | Fehlfunktion des Hydrauliksystems | Überprüfung des Hydrauliköls, der Ventilbaugruppe, der Pumpe und der Sensoren |
18. Sicherheitsvorkehrungen für den Betrieb von CNC-Systemen
Beim Betrieb des CNC-Systems dürfen die folgenden Parameter nicht willkürlich verändert werden:
- Werkzeugmaschinenparameter
- Achsenparameter
- Servoparameter
- Hydraulische Parameter
- Druckparameter
- Encoder-Parameter
- Sicherheitsparameter
- Kalibrierungsparameter des Herstellers.
Diese Parameter beeinflussen direkt die Genauigkeit und Sicherheit der Geräte.
Falls Änderungen erforderlich sind, sollten diese von geschulten Technikern durchgeführt werden, und die Parameter sollten vorher gesichert werden.
19. Abschaltvorgang
Nach Abschluss der normalen Produktion sollte die hydraulische CNC-Biegemaschine gemäß dem vorgeschriebenen Verfahren abgeschaltet werden.
Empfohlene Vorgehensweise:
- Vervollständigen Sie das aktuelle Werkstück
- Bringen Sie den Schlitten wieder in die sichere Position.
- Den Hinteranschlag in die sichere Position bringen.
- Reinigen Sie den Arbeitstisch
- Entfernen Sie den Schimmel und die umliegende Fläche.
- Rettet das Produktionsprogramm
- Hydrauliksystem abstellen
- Schalten Sie das CNC-System aus.
- Schalten Sie die Hauptstromversorgung aus.
- Nutzung von Aufzeichnungsgeräten
- Führen Sie Aufzeichnungen über die Gerätenutzung.
Nach dem Abschalten der Geräte sollten Sie Folgendes überprüfen:
- Ölleck
- Ungewöhnlicher Temperaturanstieg
- Ungewöhnliches Geräusch
- Alarm
- Schimmelschäden
- Elektrische Anomalie
20. Tägliche Wartung
1) Tägliche Wartung
Es wird empfohlen, täglich nachzusehen:
- Hydraulikölstand
- Ölleitungen und Verbindungsstücke
- Schimmelpilzbefall
- Hinteranschlag
- Arbeitstisch
- Schmierstellen
- Not-Aus-Schalter
- Sicherheitsschutzvorrichtungen
- CNC-Systemalarme
2) Wöchentliche Wartung
Überprüfen:
- Formklemmmechanismus
- Schraubverbindungen
- Hinterachsgetriebekomponenten
- Führungsschienen
- Schaltschrank
- Lüfter- und Filtergerät
- Betriebszustand des Hydrauliksystems
3) Monatliche Wartung
Überprüfen:
- Zustand des Hydrauliköls
- Hydraulikleitungen
- Elektrische Verkabelung
- Mechanische Verbindungen
- Schmierung der Führungsschiene
- Übertragungssystem
- Positionserkennungselemente
- Kompensationsmechanismus
4) Regelmäßige Wartung
Führen Sie die Arbeiten gemäß dem vom Gerätehersteller vorgegebenen Zyklus durch:
- Hydraulikölprüfung oder -austausch
- Filterelementwechsel
- Nachfüllen von Schmieröl
- Inspektion der elektrischen Anlage
- Druckprüfung des Hydrauliksystems
- Genauigkeitsprüfung
- Prüfung der Achsenpositionierungsgenauigkeit
21. Wartung des Hydrauliksystems
Das Hydrauliksystem ist eines der zentralen Energiesysteme einer hydraulischen CNC-Biegemaschine.
Schwerpunkte der Wartung sind:
1) Hydrauliköl
Verwenden Sie das vom Hersteller vorgeschriebene Hydrauliköl.
Unterschiedliche Hydrauliköle dürfen nicht willkürlich gemischt werden.
2) Ölreinheit
Das Hydrauliksystem reagiert empfindlich auf Verunreinigungen.
Ölverschmutzung kann zu Folgendem führen:
- Ventilkernverklemmung
- Pump-Kleidung
- Instabiler Druck
- Ungewöhnliche Schieberbewegung
- Verkürzte Systemlebensdauer
3) Regelmäßige Dichtigkeitsprüfungen
Werden Öllecks an Ölleitungen, Verbindungsstellen oder Hydraulikzylindern festgestellt, müssen diese umgehend behoben werden.
Prüfen Sie niemals von Hand auf Hochdrucköllecks.
22. Schmierstoffwartung
Die Schmierung sollte an den in der Geräteanleitung angegebenen Schmierstellen erfolgen.
Übliche Schmierstellen sind:
- Führungsschienen
- Mechanischer Übertragungsmechanismus
- Hintere Anschlagschraube
- Lager
- Bewegliche Mechanismen im Zusammenhang mit dem Die.
Mehr Schmierung ist nicht unbedingt besser. Übermäßige Schmierung kann Staub anziehen, wodurch Verunreinigungen entstehen und der Verschleiß beschleunigt wird.
23. Gängige Verfahren zur Alarmbehandlung
Wenn ein Alarm auftritt, starten Sie die hydraulische CNC-Biegemaschine nicht sofort und wiederholt neu.
Es wird empfohlen, folgende Schritte zu befolgen:
Alarm lesen → Alarmtyp bestimmen → Standort prüfen → Offensichtliche Ursachen ausschließen → Zurücksetzen → Langsamlauftest durchführen → Produktion wiederaufnehmen
1) Servo-Alarm
Wichtige Prüfungen:
- Motor
- Treiber
- Encoder
- Kabel
- Mechanischer Widerstand
- Achsenbewegung behindert
2) Hydraulikalarm
Überprüfen:
- Hydraulikölstand
- Öltemperatur
- Hydraulischer Druck
- Pumpe
- Ventilgruppe
- Drucksensor
3) Sicherheitsalarm
Überprüfen:
- Not-Aus
- Sicherheitslichtvorhang
- Schutztür
- Sicherheitsrelais
- Fußschalter
- Sicherheitskreis
Sicherheitsvorkehrungen sollten nicht zwangsweise deaktiviert werden, bevor die Ursache eines Sicherheitsalarms ermittelt wurde.
24. Notabschaltung
Die Anlage muss sofort angehalten werden, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
- Ungewöhnliche und starke Vibrationen des Geräts
- Schwerer Ölaustritt
- Ungewöhnlich laute Geräusche
- Ein deutlicher Riss in der Form
- Werkstück gefährlich festgeklemmt
- Personal betritt einen Gefahrenbereich
- Rauch oder Geruch aus dem elektrischen System
- Ungewöhnlich hoher Hydrauliksystemdruck
- Fehlfunktion der Sicherheitsvorrichtung
Drücken Sie sofort den Not-Aus-Knopf. Trennen Sie das Gerät gegebenenfalls vom Stromnetz. Schalten Sie die Maschine erst wieder ein, wenn die Unfallursache geklärt ist.
25. Anforderungen an die Personensicherheit
Die Betreiber müssen die folgenden grundlegenden Sicherheitsvorschriften einhalten:
- Tragen Sie Arbeitskleidung, die den Anforderungen der Werkstatt entspricht.
- Verwenden Sie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung.
- Tragen Sie keinen losen Schmuck, der sich leicht in den Geräten verfangen könnte.
- Die Wartungsarbeiten dürfen nicht durchgeführt werden, während das Gerät in Betrieb ist.
- Bewegliche Teile nicht überqueren.
- Halten Sie Hände und Werkzeuge zwischen den Matrizen fern.
- Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht ohne Genehmigung ausgeschaltet werden.
- Die Maschine darf nicht überlastet werden.
- Verwenden Sie keine Matrizen mit Rissen oder starken Beschädigungen.
- Die Bedienung der Geräte darf nicht von ungeschultem Personal durchgeführt werden.
26. Zehn Verbote für den sicheren Betrieb von Biegemaschinen
- Die hydraulische CNC-Biegemaschine darf nicht überlastet werden.
- Beschädigte Matrizen dürfen nicht verwendet werden.
- Nicht unter stark ungleichmäßiger Belastung verarbeiten.
- Stecken Sie Ihre Hände nicht zwischen die Ober- und Unterstempel.
- Die Wartungsarbeiten dürfen nicht durchgeführt werden, während das Gerät in Betrieb ist.
- Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht ohne Genehmigung ausgeschaltet werden.
- Verändern Sie die Kernsystemparameter nicht willkürlich.
- Bitte häufen Sie keine Abfälle um die Geräte herum an.
- Bedienen Sie das Gerät nicht selbstständig ohne vorherige Schulung.
- Die Produktion darf nicht erzwungen werden, wenn die Ursache der Störung unbekannt ist.
27. Betriebstechniken zur Verbesserung der Biegegenauigkeit
1) Sorgfältiges Messen des ersten Teils ist unerlässlich
Gehen Sie nicht davon aus, dass ein korrektes CNC-Programm ein qualifiziertes Produkt garantiert.
Die Erststückvermessung ist ein entscheidender Schritt für eine stabile Massenproduktion.
2) Materialkonsistenz so weit wie möglich beibehalten
Verwenden Sie Bleche aus derselben Produktcharge wie:
- Gleiches Material
- Gleiche Dicke
- Ähnliche mechanische Eigenschaften
3) Matrizen in gutem Zustand halten
Das Tragen von Farbstoffen hat folgende Auswirkungen:
- Biegewinkel
- Innenradius (R)
- Maße
- Oberflächenqualität
4) Biegesequenz optimieren
Bei komplexen Werkstücken sollte die Biegereihenfolge sinnvoll gewählt werden, um Folgendes zu vermeiden:
- Interferenz
- Kollision
- Schwierigkeiten bei der Positionierung
- Werkstückverformung
- Unfähigkeit, nachfolgende Biegungen zu positionieren
5) Vergütung angemessen nutzen
Bei langen Werkstücken können je nach Anlagenkonfiguration mechanische oder hydraulische Kompensationsfunktionen eingesetzt werden, um die Winkelkonstanz über die gesamte Länge zu verbessern.
28. Vorsichtsmaßnahmen beim Biegen verschiedener Materialien
1) Q235 Kohlenstoffstahl
Q235-Kohlenstoffstahlblech ist gut umformbar und wird häufig zum Biegen verwendet.
Wichtige Überlegungen:
- Blechdicke
- V-Nut
- Biegeradius
- Zurückspringen
2) Edelstahl
Zeigt im Allgemeinen eine stärkere Rückfederung und höhere Anforderungen an die Umformbarkeit als gewöhnlicher Kohlenstoffstahl.
Bei der Bearbeitung ist besondere Sorgfalt geboten:
- Würfelauswahl
- Biegekraft
- Oberflächenschutz
- Rückfederungskompensation
- Minimaler Biegeradius
3) Aluminiumblech
Aluminiumblech ist relativ weich, aber verschiedene Sorten weisen deutlich unterschiedliche Eigenschaften auf.
Halten:
- Oberflächenkratzer
- Risse
- Die Einkerbungen
- Materialorientierung
4) Hochfester Stahl
Hochfester Stahl erfordert eine größere Biegekraft, und die Rückfederung ist in der Regel ausgeprägter.
Die Anlagenkapazität und die Prozessparameter müssen auf Basis der tatsächlichen Festigkeit des Materials neu berechnet werden.
29. Abschätzung der Biegekraft
Die tatsächliche Biegekraft einer V-Biegung hängt von Faktoren wie der Zugfestigkeit des Materials, der Blechdicke, der Biegelänge und der Breite der V-Nut ab.
In der Ingenieurpraxis kann die Biegekraft mithilfe geeigneter Biegekraftberechnungsformeln abgeschätzt werden.
Üblicherweise kann folgende Formel verwendet werden:
F ≈ C × σ × L × t² / V
Wo:
F – Biegekraft
σ – Materialfestigkeitsparameter
L – Biegelänge
t – Plattendicke
V – Breite der unteren V-Nut
C – Koeffizient in Bezug auf die Biegemethode und die Einheit.
In der tatsächlichen Produktion kann die Fähigkeit der Anlagen, die Biegung zu bearbeiten, nicht allein anhand empirischer Formeln bestimmt werden.
Bei kritischen Betriebsbedingungen sollte zur Bestätigung die vom Abkantpressenhersteller bereitgestellte Biegekrafttabelle herangezogen werden.
30. Zusammenfassung der Standardarbeitsanweisungen für eine Biegemaschine
Der gesamte Produktionsprozess lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Inbetriebnahmeinspektion
↓
Starten Sie das CNC-System
↓
Starten Sie das Hydrauliksystem
↓
Zurück zum Ausgangspunkt
↓
Überprüfe den Würfel
↓
Programm eingeben/aufrufen
↓
Hinteranschlag prüfen
↓
Lauf ohne Last
↓
Platzieren Sie das Blech
↓
Erstes Biegen
↓
Dimensions- und Winkelprüfung
↓
Parameterkorrektur
↓
Bestätigung des ersten Stücks
↓
Serienfertigung
↓
Stichprobenkontrolle während des Prozesses
↓
Produktionsende
↓
Gerätereinigung
↓
Abschalten
↓
Wartungsbericht
31. Tägliche Inspektionscheckliste für Bediener
Prüfpunkte | Prüfpunkte | STate |
Stromversorgung | Spannung und Stromversorgung normal | □ |
Not-Aus | Funktionsfähigkeit normal | □ |
Sicherheitsvorrichtungen | Lichtgitter/Schutzvorrichtung normal | □ |
Hydrauliköl | Flüssigkeitsstand normal | □ |
Hydrauliksystem | Keine offensichtlichen Ölleckagen. | □ |
Hydraulikpumpe | Keine ungewöhnlichen Geräusche | □ |
Schimmel | Keine Risse oder starke Abnutzungserscheinungen | □ |
Werkbank | Sauber und frei von Fremdkörpern | □ |
Hinteranschlag | Normalbetrieb | □ |
CNC-System | Keine ungewöhnlichen Alarme | □ |
Führungsschienen | Normale Schmierung | □ |
Sicherungskasten | Keine ungewöhnliche Erwärmung oder Geruchsbelästigung | □ |
32. Vorsichtsmaßnahmen für die langfristige Abschaltung von Anlagen
Sollte die Anlage über einen längeren Zeitraum abgeschaltet werden, sind die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Dazu gehören:
- Reinigung der Ausrüstung
- Reinigung der Formen
- Anwendung einer Rostschutzbehandlung
- Überprüfung des Hydrauliköls
- Überprüfung des Elektroschranks
- Feuchtigkeit verhindern
- Verhindert das Eindringen von Staub
- Den Gerätestatus regelmäßig überprüfen.
Beim Wiederanfahren darf die Produktion nicht sofort unter Volllast aufgenommen werden. Zuvor sollten eine umfassende Inspektion, ein Einschalttest, ein Test mit niedriger Drehzahl und ein Leerlauftest durchgeführt werden.
33. Empfehlungen zur Bedienerschulung
Es wird empfohlen, neue Bediener in folgenden Schritten zu schulen:
Phase 1: Sicherheitstraining
Master:
- Not-Aus
- Sicherheitsbereiche
- Gefahrenbereiche der Schimmelpilze
- Sicherheitsvorrichtungen
- Notfallmanagement
Phase 2: Einarbeitung in die Ausrüstung
Verstehen:
- Rahmen
- Schieberegler
- Arbeitstisch
- Hydrauliksystem
- Hinteranschlag
- CNC-System
- Formen
Phase 3: Grundlegende Bedienung
Lernen:
- Einschalten
- Rückkehr zu Null
- Programmaufruf
- Parametereingabe
- Hinteranschlagbetrieb
- Einzelschrittbetrieb
Phase 4: Die eigentliche Biegung
Ausgefertigt unter Anleitung von erfahrenem Personal:
- Die Installation
- Positionierung von Plattenmaterialien
- Erste Biegeprobe
- Maßprüfung
- Parameterkorrektur
Phase 5: Unabhängige Produktion
Eine selbstständige Tätigkeit ist erst nach bestandener Prüfung zulässig.
34. Schlussfolgerung
Die korrekte Bedienung einer hydraulischen CNC-Biegemaschine ist nicht einfach eine Frage der „Eingabe des Winkels, des Einlegens des Blechmaterials und des Drückens des Schalters“.
Für eine wirklich stabile und effiziente Biegeproduktion ist die Integration von Ausrüstung, Werkzeugen, Materialien, Programmen, Positionierung, Biegekraft, Rückfederungskompensation, Biegesequenz, Qualitätsprüfung und Instandhaltung der Ausrüstung erforderlich.
Für die tatsächliche Produktion empfiehlt sich die Einrichtung eines standardisierten Managementprozesses:
„Anlagenprüfung → Prozessvorbereitung → Programmverifizierung → Werkzeugbestätigung → Probebiegen des ersten Teils → Erststückprüfung → Serienproduktion → Stichprobenprüfung während des Produktionsprozesses → Anlagenwartung“
Bei Anlagen, die mit mehrachsigen CNC-Systemen, automatischer Kompensation, Servo-Hinteranschlag, Roboterbe- und -entladung oder automatischen Biegeeinheiten ausgestattet sind, sollten diesem Basishandbuch entsprechende Abschnitte zur CNC-Systembedienung, zum Automatisierungsbetrieb, zur Werkzeugverwaltung, zur Fehlerdiagnose und zur Wartung hinzugefügt werden, um ein vollständiges internes „Handbuch für Bedienung und Wartung von hydraulischen CNC-Biegemaschinen“ zu erstellen.




